Grossmachtpolitik und Imperialismus

Der amerikanische Präsident Barack Obama erlaubte sich, die Rechtmäßigkeit der iranischen Wahlen im Namen der USA in Frage zu stellen.

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20 Minuten berichtete

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Als Vertreter der Unabhängigkeit der Länder fragen wir uns, mit welchem Recht Barack Obama sich in die Angelegenheiten des Irans einmischt. Es geht hier nicht darum, daß das blutige Niederschlagen von Protesten kritisiert wird. Es ist menschlich, Unterdrückten und Schwächeren helfen zu wollen. Aber die Überheblichkeit, mit der von westlicher Seite her festgestellt wird, daß der Iran keine transparente Wahlen durchführe, überschreitet die Grenzen der Arroganz. Ersetzen wir den Iran einmal mit der Schweiz; abgesehen davon daß Wahlmanipulationen natürlich im Westen nicht angeprangert werden müssen. Selbst wenn die USA die Musterdemokratie der Welt wäre, dann dürfte sie sich nicht einmischen. Es sei ein weiteres Mal betont, daß es nicht darum geht, daß wir das mögliche Niederschlagen von Protesten im Iran gutheissen. Wir wissen nicht, in wie fern die westlichen Medien uns hier die Wahrheit erzählen. Aber gehen wir nun davon aus, daß es so ist. Die USA stoppen ihr Vorgehen nicht bei der Kritik. Seit Jahren betreiben die USA eine Großmachtpolitik und dies unter der Fahne der Demokratie und der Freiheit. Der letzte US-Präsident George W. Bush agierte über die evangelikale Schiene und der Überzeugung, daß er von Gott gesandt sei. Dies brachte ihm vor allem in den US-amerikanischen Südstaaten viel Unterstützung, sorgte jedoch in der restlichen Welt für Skepsis. Der jetzige Präsident Obama genießt hier gefährlich viel Unterstützung.

Genauso wie die Sympathie gegenüber Barack Obama ist es in der Schweiz gefährlich, von Grund auf zu meinen, wir lebten in einem Lande, in dem alles noch vernünftig sei. Es gäbe keine Bestrebungen einzelner Menschen und Kreise, dieses Land hinter der Kulisse zu kontrollieren und vordergründig die direkte Demokratie zu verschreien. Wir möchten Sie daher erneut auf folgende Probleme hinweisen:

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