Schweiz erhöht CO2-Abgabe um 300 Prozent mitten in Rezession

Das Geschwafel vom Treibhauseffekt

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newsweek_klima_luge1Gestern, 19. Juni 2009, konnte man in der Schweizer Tagesschau die wahnwitzige Nachricht hören, daß die CO2 Lenkungsabgabe um 300 Prozent erhöht wird. CO2 wird fälschlicherweise für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht – und es wird behauptet, daß der Mensch dafür verantwortlich ist. Eine perfekte Theorie, um die Menschen weiter zu enteignen und ihnen gleich noch ein schlechtes Gewissen einzupflanzen, damit solche Steuern auch gleich eine bessere Akzeptanz finden. Sterben für die Klimalüge?Wir haben zuwenig CO2Das Märchen vom Klima

Wir leben in einem konstanten Westwindgürtel. Sollte unsere Luftqualität noch mehr verbessert werden, so profitieren davon hauptsächlich unsere Nachbarländer, deren schmutzige Luft in die Schweiz geblasen wird, denn die Schweiz steht europaweit bereits als Musterknabe einsam in der Geographie. Überbaut sind in der Schweiz gerade mal 5.8 Prozent der Landesfläche, 4 Prozent belegen 1500 Seen und 38 Prozent die methanausstoßende Landwirtschaft. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt gerade mal 220 km und die größte West-Ost-Ausdehnung ebenso mickrige 348 km. Es ist somit absehbar, daß auch nach dieser unverschämten Abzocke der CO2 Gehalt in der Luft sich kaum verändern wird. Einerseits verhält sich die Schweiz, wie in diesem Falle größenwahnsinnig, andererseits zu unterwürfig, um den USA die Stirn in Sachen Bankgeheimnis und UBS zu bieten. Weiter handelt die Schweiz fahrlässig in bezug auf Geldgeschenke ins Ausland, wie gerade die 171 Millionen Schuldenerlaß an Togo beweisen. Leidet die Schweizer Regierung kollektiv an einer bipolaren Depression?

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Kleiner Geographieunterricht

Die einmalige Topographie der Schweiz mit ihrer Fauna und Flora produziert von sich aus Umweltschutz, ohne das Zutun von Politikern oder raubritterlichen Steuerabgaben. Die Schweiz hat aufgrund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten sehr viele, nämlich rund 1500 Seen. Statistisch befindet sich pro 3,6 km² ein See. Ein Großteil sind kleinere Bergseen. Insgesamt sind volle vier Prozent der Oberfläche der Schweiz von Seen bedeckt. Die Schweiz zeichnet sich durch eine Vielzahl von Flüssen aus. 30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet. Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn (in der Regel nicht am Jurabogen) und die kalte Bise. In der Schweiz gibt es ungefähr 40’000 Tierarten. Etwa 30’000 davon sind Insekten. Nur etwa 9’500 von diesen geschätzten 40’000 Tierarten sind beschrieben. 38 Prozent (14’813 km²) der Fläche der Schweiz werden landwirtschaftlich genutzt, 30,4 Prozent (12’522 km²) sind Wald. Überbaut sind 5,8 Prozent (2418 km²) und 25,5 Prozent (10’531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die größte West-Ost-Ausdehnung 348 km. In der Schweiz gibt es 74 Viertausender.

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Krankmachende Desinformation

stopSackstark hält dieses Vorgehen für absoluten Schwachsinn, insbesondere in finanziellen und wirtschaftlichen Krisenzeiten eine Steuer, oder schönrednerisch Lenkungsabgabe, wie man diese Steuer auch bei Tabak, Alkohol, Bier, usw. nennt – statt sie abzuschaffen – um 300 Prozent zu erhöhen. Dies ist pure Abzocke und darf durchaus mit der Tabaksteuer über die Passivrauchlüge verglichen werden. Insbesondere, da beide Steuern erwiesenermaßen ungerechtfertigt sind und auf Lügen aufbauen, die perfider nicht sein können. Doch es werden weitere Lügen folgen und es werden weitere krankmachende Desinformationen verbreitet werden –  zum Wohle des Staatssäckels und zu Lasten der Krankenkassenprämien!

Wirtschaft empört

«Verfehlt» nennt die Wirtschaft die Verdreifachung der CO2-Abgabe auf Heizöl per 2010. Er bedaure den Entscheid des Bundesrates außerordentlich, hielt der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) am Freitag fest. Die Maßnahme schwäche die Kaufkraft der Konsumenten und verschlechtere die konjunkturellen Rahmenbedingungen für die KMU. Umso unverständlicher sei dies, als der Bundesrat wegen der aktuellen Rezession in anderen Bereichen auf die Erhöhung von Steuern und Abgaben verzichte oder diese möglichst hinausschiebe. Die Erhöhung der CO2-Abgabe auf Brennstoffen komme «zur Unzeit», schreibt auch die Erdöl-Vereinigung. Eine Abschöpfung der Kaufkraft im Umfang von weiteren rund 400 Millionen Franken im heutigen konjunkturellen Umfeld sei Gift für die Schweizer Volkswirtschaft. NZZ weiterlesen…

Krank machende Desinformation

Für einmal könnte ein Absturz alle freuen. Noch stärker als die Börsen in jüngster Zeit sackten im vergangenen Vierteljahrhundert die Schadstoffwerte in der Schweizer Luft ab, beim Schwefeldioxid auf ein Siebtel des Höchst. «Die saubere Luft ist die grosse Stärke der Schweiz», sagt der Umweltexperte Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft. «Sie liegt bei den Luftschadstoffwerten fast durchgängig an erster Stelle.»

Aber gute News sind eben keine News, erfreuliche Entwicklungen geben selten Schlagzeilen her. Zum günstigen Bericht über die Luftbelastung im letzten Jahr rang sich der «Tages-Anzeiger» so am Freitag nur den Titel ab: «Die Luft war 2008 weniger schlecht.» Denn noch gibt es Probleme mit Ozon, Russ und Feinstaub, auch wenn die letzte landesweite Aufregung über diese «unglaubliche Umweltkatastrophe» («Blick») drei Jahre zurückliegt.

achtungWegen solcher Berichterstattung glaubten 2006 in einer Umfrage 70 Prozent, die Schweizer Luft sei schlechter als vor 15 Jahren – nur 2 Prozent gaben die richtige Antwort: Sie ist viel besser, besser denn je seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Lufthygieniker René Weiersmüller spricht deshalb von «krank machender Desinformation». Sonntagszeitung weiterlesen…

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Selber denken, gut zuhören und hinschauen!

Das von den G20 beschlossene «Austrocknen der Steueroasen» erhält vor diesem Hintergrund eine ganz neue Dimension.

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UPDATE 2009-07-18

Milliarden, vom Winde verweht

Milliardenschwere Subventionen für «Ökostrom» sollen die Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Die Gelder nützen langfristig weder der Natur noch der Wirtschaft. Sie lenken bloss vom Kernproblem ab: Die Schweiz braucht dringend neue AKWs oder Gaskraftwerke. (Weltwoche)


3 thoughts on “Schweiz erhöht CO2-Abgabe um 300 Prozent mitten in Rezession

  1. Für einmal könnte ein Absturz alle freuen. Noch stärker als die Börsen in jüngster Zeit sackten im vergangenen Vierteljahrhundert die Schadstoffwerte in der Schweizer Luft ab, beim Schwefeldioxid auf ein Siebtel des Höchst. «Die saubere Luft ist die grosse Stärke der Schweiz», sagt der Umweltexperte Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft. «Sie liegt bei den Luftschadstoffwerten fast durchgängig an erster Stelle.» Lesen Sie weiter in der Sonntagszeitung

    • Besten Dank für diesen ausgezeichneten Artikel. Für einmal obsiegen darin die Fakten und der gesunde Menschenverstand. Solche Berichterstattung ist inzwischen sehr selten geworden. Ich habe deshalb diesen Artikel in den Beitrag eingebaut.

  2. Pingback: Raucher erhalten 45 Prozent mehr Rente « Sackstark!

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