Das Märchen vom Klima

Zwischen politisch-medialem Klima-Terror und Drittem Weltkrieg

Der Irrsinn des vermeintlichen Kohlendioxid-Kollaps als globale Good-Cop-/Bad-Cop-Inszenierung

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Bestimmt haben Sie schon einmal von der sogenannten «Good-Cop»/«Bad-Cop»-Strategie gehört. Dieses ‚Guter-Bulle-/Böser-Bulle‘-Szenario wird mitunter bei polizeilichen Verhören angewandt, um durch psychologische Beeinflussung eines Verdächtigen in der Mangel der Staatsgewalt diesen zum Gestehen oder Kooperieren zu bewegen. Der «Bad Cop» setzt in mitunter unzulässiger Weise dem Verdächtigen zu, nimmt ihn jedenfalls «hart ran». Im Anschluß und/oder Wechsel geht dann der «Good Cop» in vergleichsweise sanfter, einfühlsamer und entgegenkommender Weise auf den Drangsalierten ein. Das soll bewirken, daß dieser sich öffnet und die Wahrheit allmählich preisgibt bzw. faktisch seinen Widerstand aufgibt und sich so verhält, wie es die Staatsmacht in Gestalt der Cops von ihm wünscht. Dies ist aber keineswegs nur ein in Hollywood häufig abgedrehtes Rollenspiel. Nein, selbst in der Weltpolitik wird es immer wieder, wenngleich verdeckter, aufgeführt.

Vor zwei Jahren lief eine grandiose Aufführung mit zwei amerikanischen Protagonisten. Nämlich mit dem Bad Cop und global anerkannten, in dieser Rolle derzeit unübertroffenen Anti-Helden George W. Bush sowie dem Good Cop bzw. der ökologisch-heldenhaften Licht-Gestalt Al Gore. Passenderweise hat bei dieser Inszenierung letzterer prompt zwei Oscars bekommen. Natürlich hat er diese offiziell nicht für die Darbietung des Good Cop bekommen, sondern weil sein Film «Eine unbequeme Wahrheit» der vorgeblich Beste Dokumentarfilm mit dem Besten Titelsong gewesen sei.

George W. Bush kann unzweifelhaft als Erfolg verbuchen, den hauptverantwortlichen Sündenbock zu mimen, dem es in weltrekordverdächtig kurzer Zeit gelang, die USA unter die Top-Drei der weltweit gefürchtetsten und verhaßtesten Länder zu befördern. Die Spitzenreiterposition ist allerdings hart umkämpft zwischen den USA und Israel. Demjenigen der beiden Länder, dessen Militär als erstes Nuklearsprengsätze auf den Iran regnen ließe, dürfte auf sehr viele Jahre die Pole-Position des negativen «Leaders of the Pack» nicht zu nehmen sein. Das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt vorerst aber noch offen. Mitunter wird – was viele verständlicherweise hoffen – diese aktuell zum Nebenschauspiel degradierte Inszenierung, im Kern ein unglaubwürdig religiös verbrämtes, martialisches Kriegs-Epos vom kreuzzüglerischen Kampf des Guten gegen das ewig Böse, sogar gänzlich vom Programm der Weltbühne abgesetzt, sollte die neue, weltweite Inszenierung zur Klimakatastrophen-Thematik ein unerwartet erfolgreicher Kassenschlager werden. Allerdings paßt eine voreilige Absetzung vom Spielplan den Regisseuren von AIPAC nicht in den Kram. Sie schafften es in kürzester Zeit, daß ein textlicher Drehbuchänderungsentwurf der Demokraten, der dem Bad Cop untersagen sollte, ohne Kongreßzustimmung einen Krieg gegen den Iran zu beginnen, sofort kassiert wurde.

Zu recht ohne Oscar blieb der deutsche Außenminister in seiner Dr-Jekyll-and-Mr-Hyde-Remake-Rolle als «Frankensteinmeier alias Foltermeier». Seine Darbietung, im Falle Kurnaz – welchen etliche deutsche Spitzenpolitiker und -Beamte am liebsten mittels einer Very-Bad-Cop-Methode auf Nimmerwiedersehen entsorgt wissen wollten – die eigene Verantwortung mit ultraflexiblem Rückgrat auf nachgeordnete, niedere Beamte abzuschieben, ist bestenfalls schlechtes Laiendarsteller-Niveau und fiel in der Jury glatt durch.

Ebenfalls höchstens Außenseiterchancen hatte bei den regionalen (sprich bundes-deutschen) Filmpreis-Vergaben noch in der Kategorie «Bester Trickfilm» das jüngste Ultimatums-Video der «terroristischen», «islamistischen» Entführer zweier Deutscher im Irak. Zu abgedroschen das Thema, zu vorhersehbar das lahme, im Nebenerzählstrang Soldaten-als-Kanonenfutter-ins-Ausland- verfrachten-wollende Poltern á la «Deutschland darf sich nicht erpressen lassen» aus der bayerischen Provinz vom mutmaßlichen Stoiber-Nachfolger und Good Deputy Beckstein. Es gab einfach zu viele, zu lächerliche Very-Bad-Guy-Osama-Geständnis-Videos, dann noch das hiesige Desaster um Frau Osthoff in ihrer billigen Indiana-Jones-Verschnitt-Rolle als Archäologin, das Thema «Entführung aus dem Morgenland» ist inzwischen einfach durch, zu operettenhaft. Allerdings liefert sich Beckstein ein hartes Duell mit unserer Kanzlerin in der Rolle als Israels treuester Spitzenpolitiker, also als Very Good German, der Bananen-, ähm Verzeihung, Bundesrepublik Deutschland.

Doch zurück zu Bush: Vielleicht erhält er ja in Zukunft auch noch einen Oscar, wenigstens den für sein Lebenswerk. Die rasanteste, unvorstellbar große Ver- und Überschuldung in der Geschichte der USA und natürlich auch der restlichen Welt, den größten und am schnellsten wachsenden Militärhaushalt der Menschheitsgeschichte, die mit den für alle Welt erkennbar verlogensten Vorwänden vom Zaun gebrochenen Angriffskriege, das alles hat schon was, das schafft nicht jeder. Die Rolle des Bad-Cop-Präsidenten ist ihm wirklich auf den Leib geschrieben, in die Wiege gelegt, sozusagen. Der Papa beherrschte die Rolle ebenfalls glänzend, wie ja auch Großvater Prescott als Nazi-Geschäftspartner ersten Ranges. Alle drei waren bzw. sind stolze Mitglieder des Skull & Bones-Ordens und von daher auch prädestiniert gewesen für Rollen in Grusel-/Action-Reißern mit denkbaren Titeln wie «Die Stunde des Anti-Christen» oder «Armageddon – nicht ohne mich», aber auch Dokumentationen wie «Satanismus heute».

Sein Good-Cop-Partner, also Mitspieler Al Gore, ohnehin ein entfernter Cousin von Bush, hatte bekanntlich im «demokratischen» Schauspiel «US-Präsidentschaftswahlen 2000» gewonnen. Für den 13. September 2001 war – so jedenfalls das Drehbuch für den September 2001 – von einer Handvoll führender US-Medien geplant gewesen, die Ergebnisse der privat finanzierten, umfassenden Nachzählung der Stimmkarten in Florida (auch genannt Jeb-Bush-Land) zu veröffentlichen, wonach bei jeder nur denkbaren Nachzählvariante Gore statt Bush den Bundesstaat Florida und damit die Gesamtwahl gewonnen hatte. Doch wie alle Welt weiß, kam da zwei Tage vorher eine Kleinigkeit dazwischen, und diese Petitesse des definitiven Wahlbetrugsnachweises verschwand für Monate in der Versenkung und war danach nie wieder wichtiges Thema.

Gore hatte zuvor schon recht artig und staatstragend seine Niederlage (vor den Bush-Kumpels im Obersten Gerichtshof) akzeptiert, Selection geht eben über Election, und aus der Rolle fallen, das geht natürlich nicht. Noch früher ließ er sich, als Mr. Nice Guy kokettierend, gerne nachsagen, er sei der Erfinder des Internets. Nun ja, Bescheidenheit ist nicht jedermanns Ding. Nachhaltig erfolgreich war er in den damaligen Rollen jedenfalls nicht. Doch jetzt, also in der Rolle als ultimativer, ritterlicher Retter der Erde ist er in der aktuellen Good-Cop-Besetzung endgültig auf der internationalen, ja der globalen Bühne angelangt.

Wen stört da schon, daß ihm politische Gegner nachwiesen (ohne daß er das Faktum dementiert hätte, wohlgemerkt), er verbrate denkbar unökologisch für sein luxuriöses Privatanwesen das Zweidutzendfache an Strom wie US-Normalos. Die alten Römer kannten für solche Fälle von Hybris und Abgehobenheit den Spruch «quod licet lovi, non licet bovi».

Was Jupiter bzw. den selbsternannten Eliten und (Halb-)Göttern der Moderne erlaubt ist, ist den Rindviechern, die sie wählen oder bewundern oder in jedem Falle direkt wie indirekt alimentieren und in mehrfacher Hinsicht aushalten (was nämlich gesellschaftlich-strukturell deren Vermögen/Besitz, Einkommen und Ansehen angeht), noch längst nicht erlaubt.

Während also der EU-Bürger ertragen muß, wie nahezu täglich eine neue schwachsinnige «Klimaschutz-Sau durchs Dorf» getrieben wird – mal fragend «Dürfen wir jetzt nicht mehr in den Urlaub fliegen?», mal fordernd «Wir müssen die Dieselpreise europaweit harmonisieren», d.h. nach Möglichkeit allerorts auf das europaweit teuerste Niveau anheben – leben schauspielernde Politiker und Eliten in ihrer neu eingeübten Antreiberrolle als Retter des Globus weiterhin fast obszön in Luxus und Machtfülle und machen sich bei einem guten Tropfen gewiß regelmäßig lustig über die Einfachheit, mit der sich auf sie hörende Schafs- oder Ochsenherden (bovi) manipulieren lassen.

Es wird von den Kohorten des Good Cop massiv mit drakonischen Strafen argumentiert. Steuern für «Klima-Killer» oder –Sünder, gemäß Vokabular der neuen Klima-Religion, sollen erheblich angehoben werden, und Drittweltländer sollen gefälligst auf Verbrennung fossiler Brennstoffe verzichten, also sich im Zweifel mit ihrem armseligen Dahinvegetieren abfinden. Die Alternative, «ökologisch vernünftiges und wünschenswertes Verhalten» unter andrem monetär massiv zu fördern durch Zuschüsse und Nachlässe, kommt ihnen verräterischerweise höchst selten in den Sinn, obwohl dies anerkanntermaßen der psychologisch für Verhaltensmodifikationen effektivere Weg wäre. Möglicherweise wird hier allerdings noch nachgebessert. Unübersehbar soll durch billionenschwere Konjunkturrettungsprogramme unter argumentativer Falscher-Flagge (Klima statt Keynes) der Kapitalismus, der gerade mitten in einer schweren Weltwirtschaftskrise steckt (mit Epizentrum USA), noch für ein paar Jährchen gerettet werden. Eine neue Krankenhaus- bzw. Ärzte-Soap, die «Weltwirtschaft am Tropf», böte sich also auch an, aber mit der globalen, schicht- und klassenübergreifenden Akzeptanz und Relevanz hapert es. Und man will ja nicht das System hinterfragen, sondern vielmehr mörderische Konkurrenz als primäres EU-Verfassungsziel zementieren.

Gore behauptet in seinem Oscar-prämierten Machwerk, er sei seit vielen Jahren «Experte» in Sachen Klimaschutz. In manipulativ-suggestiver Weise gibt er in ihm – und dies ist ein zentraler Baustein seiner Argumentation – vor einer riesigen Verlaufskurve von Temperatur einerseits und CO2-Gehalt andererseits vor, deren Beziehung sei zwar komplex, aber es sei unstrittig, daß auf einen steigenden CO2-Gehalt ein Temperaturanstieg folge. Doch genau dies ist überaus strittig. Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien, die stringent darlegen, daß in der Erdgeschichte schon wiederholt ein CO2-Anstieg einem vorherigen Temperaturanstieg (etwa 800 Jahre zuvor) folgte. Hierzu ist sehr zu empfehlen die Dokumentation des britischen Channel-4 namens «The Great Global Warming Swindle» (u.a. auch als Google- oder als YouTube-Video im Internet verfügbar).

Gore hantiert demnach in unzulässiger Weise mit dem statistischen Begriff der Korrelation. Nun wird Korrelation oft voreilig als kausaler Zusammenhang fehlinterpretiert. Wenn zwei Verlaufskurven auf den ersten Blick eng zusammenhängend erscheinen, also statistisch korrelieren, kann es zwar sein, daß die eine ursächlich für die andere ist. Es kann aber auch genau andersherum sein. Oder beide interagieren in sehr schwer nachvollziehbarer Weise. Oder, und das ist hier durchaus wichtig, hinter beiden liegt (mind.) eine weitere, bislang zu wenig beachtete Einflußgröße als eigentliche Ursache. Wenn z.B. vor 200 Jahren ungewöhnlich viele Kinder geboren und zudem enorm viele Störche gesichtet worden wären, bewiese das bestenfalls im Märchen oder in der Mercedes-Werbung, daß Störche Kinder bringen, aber eigentlich hätten nur reichlich Futter/Nahrung und allgemein ein günstiges Klima für diverse Spezies diesen scheinbar kausalen Zusammenhang bedingt.

Und da wären wir bezüglich der aktuellen Klimadiskussion bei Stichworten angelangt wie Schwankungen solarer Aktivität, Sonnenflecken, Sonnenmagnetfeld, Kosmischer Strahlung, Wechselwirkung Sonnenwind – Kosmische Strahlung, oder der Wirkung der letzteren auf die temperaturrelevante globale Wolkenbildung. Mit anderen Worten bei all den relevanten Sachverhalten und wissenschaftlichen Konstrukten, die Gore in verräterischer Weise entweder gar nicht thematisiert oder bestenfalls marginal streift. Zudem läßt Gore unerwähnt, daß sich wissenschaftliche Meldungen häufen, wonach sich atmosphärische Änderungen im mutmaßlichen Sinne von Erwärmung seit einigen Jahren auch im restlichen Sonnensystem zeigen, etwa auf dem Mars, dem Pluto oder auch dem Jupiter und seinen Monden. – Hmm, gibt’s denn dort neuerdings auch Autofahrer oder Kohlekraftwerke?

Daß Gore dies verschweigt verwundert insofern nicht, als dann rasch die Legende des menschenverursachten CO2-Anstiegs als Ursache allen Übels sowie der «Klimakatastrophe», wegen der wir alle nur noch bis 2030 Zeit zum Umsteuern und zur Rettung des Planeten hätten, sich in Luft auflösen würde. Aber wohl nicht in CO2, eher in heiße Luft – vielleicht olfaktorisch versehen mit einer Spur der Duftnote fauler Eier.

Nicht nur Gore läßt essentielle Sachverhalte unerwähnt, dies tun ihm unter andrem auch Blair und Merkel gleich, seine plötzlichen, politisch schwergewichtigen Mitstreiter in ihrer neuerdings eingenommenen, gutmenschelnden Nebenrolle als Co-Retter der Welt. Bei Blair erstaunt besonders, wieso so viele «Grüne» und «Linke» Politikinteressierte nicht ins Stutzen oder Grübeln darüber kommen, wieso ausgerechnet einer, der sein Land mit der dreist erfundenen Behauptung, der Irak Saddam Husseins könne jederzeit binnen 45 Minuten Massenvernichtungswaffen gen England schicken, eiskalt in einen brutalen, massenmörderischen Angriffskrieg log, plötzlich zum seriösen Menschheitsretter mit den allerbesten Absichten und ohne bösartige Hintergedanken mutiert sein soll.

Bis vor wenigen Jahren wurde auch von vielen CO2-Fetischisten innerhalb der Wissenschaftsgemeinde der Aspekt der massiven Auswirkung solarer Energieschwankungen (Sonnenflecken, Sonnenwind, Sonnenmagnetfeld) weitgehend totgeschwiegen. Das geht in Zeiten des Internets mittlerweile nicht mehr, jetzt wird dies gelegentlich fürs Mainstream Publikum eingeräumt, aber in völlig bagatellisierender Weise, z.B. von St. Rahmstorf vom Potsdamer Klimafolgenforschungsinstitut. Dieses spielt für die Klima-Politik auf bundesdeutscher Ebene womöglich eine ähnliche Rolle wie das Friedrich-Loeffler-Institut bei dessen Mitwirkung bei der Angstkampagne bezüglich der ach so gefährlichen Vogelgrippe oder des DKFZ-Anhängsels über die Gefährlichkeit des Passivrauches. Angst schüren, das ist das Zaubermittel der Politik schlechthin.

Angst vor massenmörderisch mutiertem Hühnerschnupfen, vor einem unrettbar überfluteten Hamburg, vor muslimischen Bombengürtelkämpfern, vor Arbeitslosigkeit und Altersarmut sowieso, vor aussterbenden Deutschen, vor einem vorgeblich Nuklearwaffen anstrebenden Iran, und, und, und. Mit ständiger Angst als Grundgefühl des Lebens ins Irrwitzige steigernden Kampagnen läßt die solchermaßen drangsalierte Bevölkerung vieles mit sich machen, zu vieles.

Letztlich haben der Good Cop und der Bad Cop das gleiche Ziel, das sie allerdings mit erheblich unterschiedlichen Strategien anstreben. Straff hierarchisch organisierte und (polizeistaatlich-militärisch) abgesicherte plutokratische Herrschaft (in Vor-PISA-Zeiten wäre das im Kern noch häufiger als Faschismus erkannt und benannt worden) mit massiver Beschränkung der Rechte und Freiheiten der überwachten und dirigierten Schäfchen, denen das Schauspiel dargeboten wird. Wer sich widersetzt, der kriegt auf internationaler Ebene den militärischen Willen der «internationalen Staatengemeinschaft» zu spüren. National hört man bereits von einigen führenden Kommentatoren der Mainstreammedien, die «Klima-Leugner» seien ebenso verachtenswert wie die «Holocaustleugner», ja sie seien die moderne Version jener. Erste Morddrohungen gingen bei «CO2-Leugnern» auch bereits ein.

Es gibt entgegen den Behauptungen der Machthaber und ihrer medialen Streitkräfte jede Menge höchst renommierter akademischer Skeptiker und Zweifler, bzw. «Leugner» der kindlich anmuntenden CO2-These, aber da sie kraß gemobbt und von monetären Futtertrögen (Forschungsgelder, Karriereaussichten) oftmals weggebissen werden, wenn sie nicht mitspielen, bekommt man dies häufig erst dann zu hören, wenn sie in Pension gehen. Man nennt dies «freie Wissenschaft», nun, ähnlich frei eben wie die «freie Presse».

Diejenigen innerhalb der sog. «Linken» und «Grünen», die meinen, Hauptsache es würden endlich einmal ökologisch sinnvolle Maßnahmen eingeleitet, sollten sich bewußt machen, daß sie Gefahr laufen, das Entstehen totalitärer Notstandsregime unter einem grünen Deckmäntelchen billigend in Kauf zu nehmen bzw. zu spät zu bemerken, auf was sie da hereinfielen.

Höchste Zeit wäre es, daß sie prüfen, ob die These der «menschengemachten Klimakatastrophe» als «Folge durch die Menschheit freigesetzten Kohlendioxids» nicht Unfug sein könnte, eine gigantische Manipulationskampagne mit verdeckten Zielen, statt – wie vor wenigen Wochen geschehen – auf die intellektuell raffiniert aufgestellte Falle hereinzufallen, jeder, der so («klimaskeptisch» oder «-leugnend») argumentiere, müsse ja wohl von der Oel-Lobby um Bush oder westlichen Oelmultis «geschmiert» worden sein. Es ist immer wieder das Gleiche: Auch «Passivrauchleugner» sind mit Sicherheit von der Tabakindustrie gekauft. Gut, nutzen sich solche Totschlagargumente schnell ab.

Mit fast überraschender Offenheit gab diese Woche der Blair-Nachfolger Gordon Brown unverhohlen von sich, die nun zu verfolgende Good-Cop-Klimapolitik habe das Ziel, eine «Neue Weltordnung» zu erzwingen. Nur wenige Monate zuvor outete auch Heinz Alfred (Henry) Kissinger eben jenes Ziel, welches letztlich hinter der so gänzlich andersartigen Strategie (die sich aktuell gegen die islamische Welt richtet) des Bad Cop (den der abgetretene US-Präsident geben darf) zu stehen habe.

14.03.2007 [Text: Dr. Ralph Kutza]

RTL: Extra Spezial – Der Klimawitz

4 thoughts on “Das Märchen vom Klima

  1. Eine Lobby hat schon ihre Möglichkeiten. Und dass ein Ex-Präsident in seine Segel geblasen hat, ist denkbar.
    Bezüglich Klima müsste man bereit sein, alle Facts offen zu legen.

    Aber es würde auch genügen, wenn man die warnenden Wissenschaftler, die bereits resigniert haben, ernst nehmen würde. Aber Politiker verfolgen Ziele die mit den Erkenntnissen der Wissenschaft kaum in Einklang sind.

    Die Ozonlöcher haben kaum Bush und Co erfunden.

    Vielleicht werden die kommenden Generationen noch ganz andere Probleme bekommen. Wer sagt denn, dass die Entsorgung radioaktiver Abfälle weltweit mit grösster Sorgfalt erfolgt? Die Frage ist berechtigt, wenn man bedenkt, dass der italienische Staat nicht einmal den „normalen“ Müll in Palermo zu entsorgen im Stande ist.

    Oder was passiert mit der Region Murmansk, wo die „sowjetische“ Atomflotte vor sich hin rostet? Wahrscheinlich ist man heute schon so weit, dass nicht mehr alle „entsorgungsorte“ bekannt sind.

    Und wer sorgt dafür, dass der Wasserkreislauf nicht noch mehr gestört wird?

    Diese Fragen interessieren Menschen verschiedenster Couleur und Religion. Selbst Bad Cops brauchen bestimmte Umweltbedingungen. Sonst müssen Sie bald nicht weiter ihre Fäden ziehen.

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