Pharmaindustrie bedroht Gutachter

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Der Wahrheit stetig ein Stück näher

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«Unabhängige medizinische Forschung haben wir in Deutschland kaum»

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Am Montagabend, dem 11. Februar 2008 stellte der Vorstand des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), in dem unter anderem das Gesundheitsministerium, die Ärzte und die Krankenkassen vertreten sind, den Bericht der Wirtschaftsprüfer vor: Dazu erklärte Andras Köhler, der im Vorstand sitzt:

«Um die zahlreichen Prüfaufträge abzuarbeiten, brauche das IQWiG objektive Stellungnahmen […]». Weiter bemängelt er: «Unabhängige medizinische Forschung haben wir in Deutschland kaum.“ Für solche Aufträge kämen vielleicht sechs oder sieben Einrichtungen in Frage. Die anderen sind von Mitteln der Pharmaindustrie abhängig. Und die übt massiven Druck auf Gutachter aus: «In zwei Fällen sind Drohungen erfolgt», sagte Köhler, «die Drittmittel zu stoppen, wenn Aufträge für das IQWiG bearbeitet werden.»

Was wir Eingeweihten schon lange wußten und stets anprangerten, was von militanten Antirauchern und dem DKFZ, von Frau Dr. Martina Pötschke-Langer, seit 2002 Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle, von Drogenbeauftragten und der Bundestagsabgeordneten, Frau Sabine Bätzing stets in Abrede gestellt wurde, darüber berichtet jetzt zumindest die taz in ihrem trockenen Beitrag, indem sie zumindest die Zitate und Sachverhalte korrekt veröffentlicht.

Bisher wurde von interessierter Seite dieser Tatbestand stets mit dem Hinweis auf Verschwörungstheorien irgendwelcher Tabakmultis oder Raucher begegnet. Damit dürfte jetzt ein für allemal Schluss sein.

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