Schlanke und Nichtraucher kosten mehr

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Schon wieder ein BAG-Märchen als Lüge entlarvt

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Schlanke und Gesunde kosten das Gesundheitswesen mehr

Studie val Baal et al 2008 NL

Wer hätte das gedacht: Gesunde und Schlanke sind für den Staat teurer als Raucher und Übergewichtige.

Menschen, die rauchen oder fettleibig sind, belasten die Gesundheitsfürsorge weit weniger stark als angenommen. Eine Studie von niederländischen Wissenschaftlern belegt: Gesunde kosten das Gesundheitswesen mehr. Maßnahmen gegen zu viele Kilos nützen zwar der allgemeinen Gesundheit, sie entlasten aber nicht wie vielfach vermutet die Staatskassen.

Der Grund dafür: Gesunde Menschen haben eine höhere Lebenserwartung, wie Pieter van Baal vom Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt erklärt. Laut der Studie, die in der Fachzeitschrift «Public Library of Science Medicine» publiziert wurde, verursachen Übergewichtige zwischen 20 und 56 Jahren zwar die meisten Kosten im Gesundheitssektor. Weil sie jedoch wie Raucher normalerweise eine geringere Lebenserwartung haben, relativieren sich diese Ausgaben langfristig.

Gesunde und Schlanke werden im Schnitt 84, Raucher 77 Jahre alt, und Übergewichtige leben bis etwa 80. Für die «gesunde» Gruppe fielen ab dem 20. Altersjahr Behandlungskosten von umgerechnet 453 600 Franken an. Bei den Übergewichtigen ergab sich ein Betrag von 403 500 Franken; Raucher kosten «nur» rund 355 100 Franken. Das stellten die Wissenschaftler um Pieter H.M. van Baal vom Staatlichen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt in Bilthoven fest. (see study)

Quelle «20 Minuten»

Quelle Tagesspiegel

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Endorphinsüchtige Marathonläufer

Sowohl nach dem Verursacherprinzip, als auch analog der Tabaksteuer, die zu 80 Prozent in die AHV (staatl. Altersvorsorge der Schweiz) fliesst, sollten Raucher auf einen Bonus bei den Krankenkassenprämien und auf höhere AHV- und Leibrenten privater Versicherungen pochen. Die Quantum Versicherung gibt für Raucher in Deutschland und einigen andren EU-Ländern bereits 10 Prozent mehr Leibrente bei Einmaleinlage, ab sofort oder aufgeschoben.

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Also Raucher, macht Druck auf eure Versicherungen bei der Offerteinholung! Anfragen bei Quantum hier. Leidet jemand noch unter anderen ärztlich bestätigten Krankheiten, z.B. Diabetes oder hohen Cholesterinwerten, gibt es sogar noch höhere Rentenzahlungen. Man wird ja bereits genug diskriminiert und finanziell gerupft. Somit können aktive, nicht aber die so bemitleidenswerten ‚passiven‘ Raucher finanziell profitieren, denn eine Versicherung ist stets eine legale Wette. Die Versicherung wettet gegen, und der Versicherungsnehmer für sein Leben.

Da die Versicherungen um den Hoax des Passivrauchens wissen, kommen Kapnohobiker natürlich und richtigerweise nicht in den Genuß solch happiger Zusatzleistungen 😀

Related Links:

Über 1 Mrd. Gewinn Schweizer Kostenrechnung der Raucher in Relation zur Tabakssteuer und der Gesundheitskostenbilanz.

Und zum Abschluß noch eine Studie über die Kosten von Raucher und Nichtraucher, die bereits 20 Jahre alt ist!

10 thoughts on “Schlanke und Nichtraucher kosten mehr

  1. Diese Art von Lebensversicherung ist mir in der Schweiz noch nie begegnet, aber ich als Cigarren-Raucher habe eine reduzierte Prämie bei meiner Lebensversicherung, weil ich als Nichraucher gelte. Das ist klinisch problemlos zu überprüfen – Nikotin sammelt sich beim inhalieren an. Ich habe nie angegeben, rauche auch nicht extrem viel und vor allem, ich inhaliere nie – gewisse Reste wird man wohl mal runterkriegen. Es gibt auch die Unachtsamkeit, dass man spricht oder sonst irgend etwas nachdenkt und so alle paar Jahre einmal kriegt man einen Lungenzug mit. Das ist jetzt vermutlich der Übergang zur anderen Problematik des Rauchens. Ein Lungenzug und ich denke, ich bin am sterben – ich vertrag das nciht und huste extrem stark. Ich kann keine Lungenzüge nehmen und hier ist der grosse, wegweisende Unterschied. Ich bin Genussraucher. Herrlich, was ich heute bei einem Kollegen zu rauchen bekommen habe. Hohe Schule – vom ersten bis zum Letzten Zug. Aber keiner bis unten. Totaler Genuss. Ein Cigaretten-Raucher kann dies auch nicht nachvollziehen. Und ich stelle immer wieder fest, dass diese Leute auch extrem viel schlechter im Wein, Schnaps oder allgemein im Geniessen von Lebensmitteln sind. Genau das gleiche Phänomen betrifft Personen, die aufgehört haben Zigarette zu rauchen – die perfekten Geruchsinne sind nicht vorhanden. Die einzigen Ausnahmen, die ich kenne, sind Berufsleute – aber das ist zumindest eine Stufe höher. Ich habe in meinem Berufsalltag viel mit solchen Profis zu tun gehabt. Das schönste Erlebnis war, als unser chemisch-technischer Leiter an der Uni bekannt gab, dass sich Alkohol im Alter verändert – die Fuselöl werden abgebaut, das hat mir unser Lehrling gezeigt.

    Na ja, dieser ehemalige Lehrling ist immer noch kanppe 1.85 gross, aber deutlich über den damaligen 59 Kilos – umdrehen reicht nicht. Aber ich bin gesund, strahle vor Lebensfreude (einige familiäre Grossigkeiten nicht eingerechnet) und habe bisher von der Krankenkasse weniger profitiert, als die meisten, die 20 Jahre jünger sind. Können? Nein, sich nicht nur, vor allem ist es einmal Glück. Es gibt so Viele, die krank sind und nichts dafür können. Denen müssen wir helfen. Aber ich denke, dass es doch einige gibt, die aus dem Genuss, der Lebensfreude Kraft holen und eigentlich nie an Krankheiten denken. Denen geht es gut. Aber die Gefahr, dass sie auch mal was haben, ist gegeben. Nur, ich denke, es ist wie beim Auto. Wenn man immer pflegt und hegt hat man immer Probleme und bringt alles wieder zum Laufen und wenn man einfach drauflos fährt – Päng – und der Wagen liegt ab. Nichts mehr zu machen. Totalschaden. Und vermutlich haben wir Genussmenschen – Raucher, Dick … oder gar alles zusammen – dieses Schicksal eher vor uns, als die gesunden kranken, die nie geniessen können. Bei uns ist eher «die Sicherung raus und Amen, fertig Schluss».

    Sind sie nun geschockt, von einem selbständigen Vermögensverwalter so etwas zu hören? Wenn, dann haben sie den Sinn des Lebens noch nicht ganz begriffen. Schauen sie einmal ins Finanzblog und suchen sie nach Stichworten wie Leben oder besser Tod, sterben …

    Wir sterben alle einmal, da können sie sicher sein. Und wir haben nicht Angst vor dem Tod – sondern vor dem Sterben. Lebt! Verdient Geld auf anständige Weise! Diskutiert mit allen nur möglichen und vor allem unmöglichen Personen!

    Das ist Sackstark noch mals der Grund, wieso ich gerne Carolus Magnus lese – und ich würde mich freuen, ihn einmal persönlich kennen zu lernen.

    Das Leben mit Cigarre rauchenden Kollegen ist schön – aber ich suche immer noch die Cigarren rauchende Partnerin – Lebensfreude und Ironie müssten inbegriffen sein – meine Anlaufstellen haben sie …

  2. Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

    Otto von Bismarck, 01.04.1815 – 30.07.1898
    Gründer und 1. Kanzler des dt. Reiches

  3. Da hat mir mein Hausarzt wieder mal ins Gewissen geredet, ich soll endlich aufhören zu rauchen.
    Er hat „Zyban“ als Medikament empfohlen, das mir helfen sollte, mit meinem „Laster“ aufzuhören.
    Nur: Zyban wird nicht von der Krankenkasse bezahlt.

    Warum muss ich alles selbst bezahlen, wenn ich mit meinem Rauchen die Gesellschaft schädige und die Kosten der Krankenkasse hochtreibe.
    Das Aufhören des rauchens wäre doch lohnen für die KK.
    Da soll sich der Ober-Antiraucher-Guru im BAG dafür einsetzten.

    Oder
    Können die Krankenkassen WIRKLICH rechnen und haben gemerkt, dass Raucher für sie rentabler sind als Nichtraucher?

  4. Lass die Hände von Zyban! Dasselbe gilt für Champix!

    Es gab schon 12 Tote. Gefährlicher Stoff! Nikotin ist da in üblicher Dosis viel gesünder.

    Zyban ist im Übrigen ein Antidepressivum!

  5. Zyban war ja nur eine Empfehlung meines Arztes.

    Wie nahe das BAG an der aktuellen Forschung ist zeigt fogende Seite
    Siehe BAG

    Zitat:“Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sind die Grundlage des Lebens und bilden gemeinsam ein Ganzes.“

    Da fehlt ja nur noch das Phlogiston 😉
    Siehe Wiki

  6. Was ich vergessen habe:
    Auf der Website des BAG finde ich keine Untersuchung über die Schädlichkeit des Rauchens.

    Siehe hier

    Bin ich blind oder haben die keine Untersuchung, auf die sie sich stützen können?

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  8. Pingback: BAG-Statistiken werden zum Bumerang « Sackstark!

  9. Pingback: Sackstark! | Impf- und andre Zwänge – Die Schweiz, ein Irrenhaus?

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