1. August-Rede auf dem Oberbölchen in Eptingen
Unser Kommentar:
Enttäuschend wenig gute und schon gar keine provokative Gedanken seitens des Referenten Herrn Köppel, seines Zeichens Ex-Nationalrat der SVP und Chef-Redaktor der »Weltwoche«, liessen uns innerlich etwas leer, um nicht zu sagen verdattert, zurück. Wir hatten wesentlich mehr erwartet, kohärenter, substanzvoller. In einer solch angespannten, ernsten und unsicheren Lage wie zur Zeit weltweit, inklusive der Schweiz an seinem Nationalfeiertag, sich auf Anekdoten anderer oder auf Zitate Pestalozzis zu verirren, hat uns mehr als überrascht. Was war das eigentliche Thema? Könnte man es Parteipropaganda nennen? Oder war es vielmehr eine Grabesrede, an denen man an die Errungenschaften der Toten zu gedenken pflegt?
Links des Politgeschehens
Was nützen uns angeblich bessere Lebens- und Wirtschaftsbedingungen, wenn diese die Schweiz mit unbedarften, gelegentlich gar grosskotzigen Aussagen ggü unsere Nachbarländer düpieren und erniedrigen und in ihrem jugendlichen Überschwang vor den Kopf stossen? Ihre Jugend sei halbwegs entschuldigt – doch bitte, werdet endlich erwachsen. Denn wenn die Schweiz nicht mehr den Schweizern gehört, hat sie auch nichts von falsch in Aussicht gestellten besseren Lebensbedingungen, sondern alles wird brav und stetig egalitärer nach DDR-Vorbild in der EU verteilt. Zumindest theoretisch, versprochen mit gespaltener Zunge. 50% geht an Brüssel, den Rest dividiert durch 27 an die Mitgliedsländer – falls überhaupt. Hence – face reality instead of indulging in wishful thinking.
Wir haben den linksorientierten Parteien einiges vorzuwerfen. Es geziemt sich nicht für einen neutralen Staat, andere Länder zu kritisieren oder gar zum Krieg gegen eine Atommacht anzustacheln. Oft genügt ein einziges unbedarftes Wort, das mit keiner noch so perfekten Eloquenz wieder rückgängig gemacht werden kann. Dafür haben wir geschulte Diplomaten! Also, Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Uns scheint eher, sie sind sich ihrer Verantwortung in der Politik nicht bewusst; verkennen die notwendigen Zusammenhänge und Auswirkungen, die jeden ihrer öffentlichen Sprüche, insbesondere aussenpolitisch, auslösen können und leben bevorzugt steuerbezahlt in einem noch einigermassen intakten Schweizer Bett. Sie werden später selbst die Früchte ihrer Taten zu tragen und zu verantworten haben, am eigenen Leib, und insbesondere unter ihren selbst kreierten – meist unsinnigen Gesetze genauso leiden, wie wir Älteren bereits heute, welche die Freiheit von einst noch realitätsnah kennen und erleben durften.
Es ist für junge Menschen im Abnabelungsprozess völlig normal, dass, psychologisch belegt, diese im Schnitt bis zu 35 Jahre und darüber hinaus andauert, um sich von Schule und Elternhaus auf der Selbstfindung oft übertrieben beweisen müssen, um sich davon zu lösen, im Gegensatz zu früher, als 20 Jahre genügten, weshalb man auch in diesem Alter damals, wenn auch willkürlich, als volljährig und als voll verantwortlich für sein Tun in angeblicher Freiheit voller Pflichten deklariert wurde und noch immer wird. Damals galt auch noch die Militärpflicht, der sogenannte, wenn auch altersmässig verspätete Initiations-Ritus à la mode Suisse. Es widerspricht also nicht nur dem Zeitgeist, sondern auch den wissenschaftlichen Fakten, insbesondere jenen der diversen, zu diesem Thema anwendbaren Psychologie-Fächer wie insbesondere der Kinder-Entwicklung. Das Begehren der Linken, das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre zu senken ist folglich gegen den aktuellen Zeitgeist. Ein 16-jähriger war während oder nach dem WWII seelisch und geistig mehr oder weniger ausgereift, auf alle Fälle bei weitem mehr als heute. Er war damals im eigentlichen Sinne volljährig.
Das jugendliche Bedürfnis, sich übertrieben provokativ gegen die sogenannten etablierten Erwachsenen aufzulehnen, dauert also inzwischen 15 Jahre länger. Als Gegenleistung der Natur, einige meinen der Gesellschaft, seitdem der politische Gender-Gaga mehr Interesse findet, als die Zukunft der Schweiz, werden wir im Durchschnitt um etwa die gleiche Anzahl Jahre älter, als noch um 1945.
Wir können nur warnen, unser bestes Schweizer Schutzschild im neutralen Dienste des weltweiten Friedens gegen Kriegs-Handlungen nicht nur in Ehren zu halten, sondern politisch aktiv dem Ausland gegenüber am Leben zu erhalten. Der vorgesehene, sogenannte »Bilaterale Vertrag III« (Die EU mahnt, diese Bezeichnung sei falsch!) hingegen wird diesen einmaligen Status der Schweiz effektiv zu eliminieren wissen, wie immer, wenn schwache Figuren in Bern ans Ruder gelassen werden, wie jeder, der diesem zustimmen will, die aus unbegreiflichen, mehrheitlich aus gespaltener FDP bis extrem linksgerichteten Phantasien und jugendlicher Rebellion entstammen, wenn nicht gar einem vermutlich noch unerkannten Wahnsinn folgend, dessen Virus die WHO nicht bekämpfen will, oder schlicht dem heute vermeintlichen Gutmenschentum meint folgen zu müssen. Egal ob aus Gefühlen solch verirrter Gutmenschen, falscher Solidarität, Sendungsbedürfnis oder ungenügender Voraussicht sowie mangelnder Antizipation der möglichen, verheerenden Folgen durch ihre sublimierte Hassliebe ggü der Schweiz entstandenen Destruktionsgelüste, egal aus welchen Gründen, der bisher unantastbaren Neutralität, dieses höchste Schweizer Gut, ausgehandelt 1814/15 beim Wiener Kongress, leichtfertig für etwas Anerkennung unter den Kollegen mit Haltbarkeitsdatum von max. einem Tag nach der Volksabstimmung, aufs Spiel zu setzen. Das ist Narzissmus pur und zeugt von unausgereiftem Charakter. Die Neutralität derart respektlos und fahrlässig über Bord werfen zu wollen, und sei es auch nur unbewusst, unwissend oder wenig vorausschauend begabt über die Gefahren solchen Tuns, diese nonchalant weiterhin gefährlich mit dem Feuer spielen lassen, einzig um damit die bisher nie angezweifelte immerwährende, bewaffnete Schweizer Neutralität zu demontieren, offenbar mangels Erfahrung oder fehlender Kenntnisse aus dem Geschichtsunterricht, das das auslösende Potential eines Dritten Weltkrieg in sich trägt.
gr. Demos = Dorf und Kraten = Die den Wagen ziehen
Wir sind keine reine Demokratie, aber wir haben die weltweit einzigartig anerkannte Neutralität. Mit bald 10 Mio. Einw. ist eine Demokratie gar nicht mehr möglich. Wie sonst soll man den massiven Demokratieabbau und über einen Drittel aller von uns bezahlten Arbeitenden für den Bund sonst erklären, deren einzige Aufgabe es ist, den Rest des Volkes finanziell, medizinisch, sexuell, usw., einem zunehmenden Polizeistaat gleich, zu kontrollieren? Echte Demokratie funktionierte einst im Alten Griechenland, und auch dort nur in Dörfern und Kleingemeinschaften. Schauen Sie sich doch mal im Nationalrat um. Es sind fast alles gut dotierte, finanz-wirtschaftliche Interessenvertreter, die zu Lasten des Volkes Wohl par-lamentieren können bis einem die Tränen kommen und den Bundesrat auf eine Art exekutieren lassen, sodass jedes zweite EU-Dossier einfach, «per exgüsi», ungesehen durchflutscht. Anders ist der Bergbau an Akten im Bundeshaus schon lange nicht mehr zu bewältigen. Die angeblichen Volksvertreter der Legislative und jene des finalen Ausführungsorgans ihrer Entscheide «Bundesrat»Entscheidungsträger,
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das längst auf vielerlei Weise korrupt, aber manipulativ sanft und präzise in der Ausführung, schon lange ausgehebelt wurde. Es ist die Rache jener, in der damals selbigen parteipolitischen Position wie heute, die des Volkes Wille vom 6. Dez. 1992 noch immer nachtragend nicht verwunden haben. Das Opfer ist die Schweiz in seiner Gesamtheit. – Und ganz fies, egal was passiert, es gäbe nie mehr ein Zurück. Dafür sorgen fast 35.000 Seiten Papier mit ungezählten Querverweisen auf bereits bestehende EU-Gesetze.
Inzwischen verbietet es der Bundesrat den Kantonen (26 Stände), überhaupt darüber abstimmen zu dürfen, was mehr über die inzwischen längst stattfindende Korruption in der Schweiz aussagt. Die Schweiz steht 2023 auf dem internationalen Korruptionsindex bei 3.3 (1=keine – 5=vermutlich Nord-Korea) und wird weitere Steigerung in den nächsten Jahren erfahren. Der Bundesrar beschloss, dass es keine obligatorische Volksabstimmung geben dürfe. Das nur zur Gewöhnung und Vorgeschmack, was uns mit diesen Knebel- oder Kolonialvertrag erwartet. Danke für die Warnung, Bundesrat. Auch dafür, dass die Kantone ausgeschlossen werden. Es wäre ja zu dumm, wenn dieser selbstmörderische Wahnsinn doch noch abgeblasen würde.
Joke statt Woke
Das wird der tödliche Sargnagel zur existierenden indirekten Demokratie einer einst neutralen Schweiz, dessen Unabhängigkeit von europhilen Fanatikern zerstört wurde. Quoi reste? La Suisse n’existe plus! Müssen wir wirklich auch noch diesen Canossagang (lesenswert!) eines verdammt teuren Experimentes eines kommenden «Schwexit» durchlaufen, nur um den Briten gleich, mühsam einen «Schwexit» unnötig zu bewältigen, wenn s doch viel einfacher wäre, bereits vorher einfach NEIN zu sagen? – Ich nenne das politischer Parteien-Sexismus. Wobei seit diesem Jahr niemand mehr weiss, ob nun JA auch JA bedeuten soll und das NEIN abgeschafft wurde, oder ob nun JA = NEIN oder umgekehrt bedeuten soll. Das ist pures Orwell-Gequirle und wird die bereits einseitig überlasteten Gerichte unnötig mit Steuergeldern noch weiter belasten, bis 2050 das Double-Think, laut Orwell’s fiktiven Roman, sich vervollständigt, seiner zu Lebzeiten gemachten Prognose nach.
Dann gibt es kein Zurück mehr, beeilt euch also mit dem «Schwexit» Das gilt übrigens für sämtliche Verbotsgesetze, mit denen uns die EU bereits überschwänglich nötigend beglückt hat und es ad infinitum weiter tun wird (bspw. Horizon). Tag für Tag, Jahr für Jahr. Und sollten wir nicht gehorchen, Strafzahlungen anfallen. Wir werden also unseren Lohn im Form von Steuergeldern, egal wie und was man zukünftig macht, oder nicht macht, so oder so los. Der Abstimmende riskiert dabei nur sein Geld und seine Freiheit, sollte diese ihm überhaupt noch etwas bedeuten, und bald geht keiner mehr in Sachfragen abstimmen. Wir jedenfalls kommen nach Analyse solch verwirrender Parlament-Beschlüsse zum einzig möglichen Schluss: Egal welche Antwort man gibt oder bekommt, diese zwei Wörter werden mit der Zeit in allen Bereichen dasselbe bedeuten, sowohl in der Politik, in der staatsnötigenden Mitwirkungspflicht der Untertanen, als auch im gleich- oder gegengeschlechtlichen Balzverhalten der Steuerzahler. Wir gehen davon aus, dass Zustimmung und Ablehnung sich hiermit gegenseitig aufheben, und das Parlament, auf dem Tripp der gezielten Sprach-Verhunzung, die deutsche Sprache mit einem weiteren, erst noch neu zu kreierenden Wort beglücken will. Leider haben es die jungen ejaculae-praecox Parlamentarier versäumt, zuvor ihre Kreativität auf Tauglichkeit zu prüfen und insbesondere zu definieren: Wie sag ich’s meinem Kinde, dem Volk? Vermutlich braucht es hierfür, einem Perpetuum mobile gleich, wiederum ein neues Gesetz. Es wäre dann in etwa das 120ste EU-Gesetz, das die Schweiz bereits ohne Volksbefragung in ihre Gesetzes-Sammlung hinter des Volkes Rücken in ihre Gesetzessammlung aufgenommen hat. Der Rest sind Tauschende von Verordnungen, einfach vorbei gewunken und nicht einmal durch die Staatspresse «Mainstream Bern» kommuniziert. Wie wärs mit Joke statt Woke? Doch auch das muss vermutlich bereits heute erst von Brüssel genehmigt werden. Naja, andre Zeiten, andere Spinner.
Der Rechtsstaat der Schweiz ist längst verseucht durch Partei- und Eigeninteressen, Verbandelungen, Seilschaften – und die Urteile sind inzwischen zum Haare raufen. Warum tarieren die Kontrahenten dies nicht bei einem Boccia-Spiel aus. Das wäre billiger, und die Gerichte würden so nicht weiter über Gebühr beansprucht. Des weiteren läge darin ein möglicherweise versöhnlicher Spassfaktor.
Die Anbindung mit dem fälschlich bezeichneten «Bilateral-Vertrag III» an die EU beschleunigt diesen für uns unerträglichen Zustand nur zusätzlich und lässt die Schweiz bald einzig in Kinderbüchern als Gute-Nacht-Geschichte und Einschlafhilfe erscheinen, so wie die Insel Atlantis, bis auch diese von den Linkslastigen auf ihren Roten Index gesetzt werden.
Einer gegen 27

Idefix und die Unbeugsamen
Wir brauchen keine Parlamentarier – Wir brauchen Idefix!

Die Schweiz sagt NEIN zur feindlichen Übernahme!