Skype wird belauscht

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Das Neuste aus der Computer-Welt

Woche 39

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Skype wird belauscht

Wer verschlüsselte Voice-over-IP-Gespräche per Skype bislang für sicher hielt, muss vielleicht umdenken. Es besteht die Möglichkeit, dass Skype Strafverfolgungsbehörden spezielle Schlüssel zur Verfügung stellen könne, mit denen sich verschlüsselte Verbindungen abhören lassen. Laut eines Online-Artikels hätten Beamte des österreichischen Innenministeriums problemlos Gespräche abhören können, die nach Skype-Standard verschlüsselt waren. Skype hält sich in der Angelegenheit weiter bedeckt.
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HP steigt auf Linux um!

Hewlett-Packard beschäftigt sich mit einer Linux-basierenden Alternative zu Microsoft Windows auf Desktops und Notebooks. Das Wirtschaftsmagazin «Business Week» will aus Unternehmensquellen erfahren haben, dass sich HP mit einem Linux-System als Windows-Alternative beschäftigt. Hintergrund sei, dass sich HP in der engen Abhängigkeit von Microsoft nicht mehr wohl fühle und zudem darunter leide, dass viele Kunden das aktuelle Vista-System nicht akzeptieren. Gleichzeitig ziele die Idee eines eigenen Betriebssystems darauf ab, den wachsenden Markterfolg von Apple besser parieren zu können. Zwar sind Apples Anteile am PC-Markt noch gering, doch erfreuen sich die Computer wachsender Beliebtheit – was man von Vista nicht sagen kann.
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HP weltweit Nr. 1 für Notebooks

Laut der Marktforscherin DisplaySearch bleibt Hewlett-Packard (HP) der weltweit grösste Notebook-Hersteller. Dies zeigen die Zahlen der Analysten für das zweite Quartal 2008. HP verkauft welt- und europaweit am meisten Notebooks. Und zwar behauptet HP diese Stellung nun bereits zwei Jahre lang ununterbrochen. Auch in Regionen, in denen im letzten Jahr noch andere Hersteller den ersten Platz belegten, konnte sich HP zuoberst aufs Podest stellen. So überrundete sie in Europa Acer und kommt heuer auf einen Marktanteil von 20,5 Prozent. In Nordamerika verweist HP Kontrahentin Dell auf den zweiten Platz. Hier schiebt sie sich mit 21,9 Prozent Marktanteil an die Spitze.
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Cern wurde gehackt

Das Weltende wurde zwar mit der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers LHC in Genf nicht eingeläutet. Dafür haben Hacker die Webseite des Cern übernommen und dort eine eigene Botschaft publiziert. Angreifern ist es gelungen, die Webseite des Europäischen Kernforschungszentrums Cern in Genf zu kapern und dort eine eigene, auf griechisch verfasste Meldung zu verbreiten. Dies berichtet die Londoner Zeitung „Telegraph“. Die Hacker, die sich „Greek Security Team“ nennen, machen sich darin über die Cern-Informatiker lustig und bezeichnen diese als „Schüler“. Allerdings wollten sie nach eigener Darstellung nur einen Hinweis auf Sicherheitslücken geben und die derzeit in Genf laufenden Experimente des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider (LHC) nicht stören. Dies hat mittlerweile auch ein Cern-Sprecher bestätigt. Der Angriff sei harmlos gewesen, hiess es. Die Hacker seien nicht tiefer ins System vorgedrungen.
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Sexskandal als Spam-Falle

Die Spezialisten der Websense Security Labs haben eine neue Spam-Welle entdeckt. Hierbei soll der angebliche Sexskandal des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama möglichst viele Nutzer anlocken. Kriminelle setzen verstärkt auf aktuelle Ereignisse sowie auf die Skandalsucht und Neugierde der Computer-Anwender. All diese Dinge vereint die neue Spam-Welle, die derzeit durch das Internet rollt. Per Mail wird ein Video zum angeblichen Sexskandal von Barack Obama versprochen. Wer sich zum Öffnen der Datei verleiten lässt, lädt prompt einen Trojaner auf seinen Rechner. Die Hauptaufgabe des Schädlings ist es, sensible Daten auszuspionieren.
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Google Chrome raubt fast allen Browsern Marktanteile

Die Veröffentlichung von Google Chrome hat die Konkurrenz-Browser Marktanteile gekostet. Allen Konkurrenten? Nein – nur ein Browser konnte sich dem Trend widersetzen. Google Chrome hat in der zweiten Woche nach der Veröffentlichung einen Marktanteil bei den Browsern von 0,85 Prozent erreicht. In der Vorwoche lag der Marktanteil des Google-Browsers noch bei 0,65 Prozent. Nur Apples Safari-Browser konnte in dem Zeitraum etwas zulegen.
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YouTube löscht Aufrufe zu Gewalt

Auf Druck amerikanischer Politiker hat das Videoportal YouTube ein schärferes Vorgehen gegen Filme angekündigt, die zu Gewalt aufrufen. Die Google-Tochter verbot derartige Inhalte mit einer Änderung der Nutzungsbedingungen, die vergangene Woche in Kraft trat. Mit den Änderungen reagiere man unter anderem auf religiös motivierte Aufrufe zu Gewalt und Hass, aber zum Beispiel auch auf gewalthaltige Videos von Jugendgangs, sagte Google- Sprecher Henning Dorstewitz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Bislang hatte das Unternehmen nur drastische oder grundlose Gewalt geächtet und unter anderem einige Videos des Terrornetzwerks El Kaida unter Berufung auf die Meinungsfreiheit online gelassen. Dagegen waren US-Politiker, allen voran der Senator Joseph Lieberman, vorgegangen.
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Carolus Magnus

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