‚Passivrauchen‘

 

Der grösste Hoax aller Zeiten

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Juanita, die 5000-Jährige Passivrauchtote?

Die Sorge, Raucher könnten nicht nur sich selbst schaden, sondern ebenso den Menschen in ihrer Umgebung, ist ein zentrales PR-Element der Tabakkontrolle. Doch selbst häufiges Wiederholen macht eine Behauptung nicht zur Tatsache. Die meisten Studien, die sich beispielsweise mit Passivrauchen und dem Risiko für Lungenkrebs befaßten, lieferten statistisch nicht signifikante Ergebnisse. Gemessene Risikoerhöhungen lagen in einem Rahmen, der nach streng wissenschaftlichen Standards keinesfalls einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Passivrauchen und dem Entstehen dieser oder jener Krankheit nahelegen konnte. So schreibt auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, daß für Lungenkrebs „der wissenschaftliche Nachweis eines Kausalzusammenhangs […] bisher nur für das aktive Rauchen erbracht worden“ sei (Tabakabhängigkeit. Suchtmedizinische Reihe Band 2. Köln, 2003. S. 29). Richard Smith schrieb im renommierten British Medical Journal: „Wir müssen daran interessiert sein, ob Passivrauchen tötet, und diese Frage ist noch nicht definitiv beantwortet.“ (Comment from the Editor. British Medical Journal 2003, 327. S. 505).

Werden Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen pro Jahr oder pro Tag angeblich an den Folgen des Passivrauchens sterben, handelt es sich nicht etwa um belegbare Todesfälle, die die Beweiskraft der Studien zum Passivrauchen untermauern – vielmehr basieren diese Zahlen auf Hochrechnungen, Schätzungen also, denen wiederum die Risikoberechnungen eben derselben Studien zugrundeliegen. Aussagen wie „Pro Jahr sterben in Deutschland x Menschen durch Passivrauchen“ haben daher keinerlei wissenschaftlichen Nutzwert und können ausschließlich als PR-Instrument betrachtet werden, wovon in den Medien auch rege Gebrauch gemacht wird.

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Es ist erstaunlich, wie schnell sich solche Märchen verbreiten und noch ärgerlicher, wie hartnäckig sich solche Lügen über Generationen halten. Wer kennt nicht etwa das 50 Jahre alte Gerücht, dass Spinat besonders viel Eisen enthalten soll? Das ist absolut falsch und unumstrittene Studien belegen schon längst das Gegenteil! Trotzdem werden noch heute Kinder mit Spinat am Esstisch ‚gefoltert‘ und tragen weiterhin eine geschmackliche Spinatallergie aufgrund ihrer unangenehmen Kindheitserfahrungen mit sich.

Noch heute gilt – Wer nicht denken will muss fühlen!

3 thoughts on “‚Passivrauchen‘

  1. In England und Deutschland kommen in Kürze Tausende von sogenannten Anti-Raucher-Polizisten zum Einsatz.

    Allein in London sollen es mehrere Hundert sein:

    Link: BBC

    Auch Niedersachsen macht Ernst mit der Raucherpolizei:

    Link: Der Spiegel

    Wann kommts bei uns so weit? Ich schätze mal, es wird kein Jahr vergehen.

  2. Beda M. Stadler: „Erstaunlich, wie widerstandslos die aggressiven Forderungen der Nichtraucher von den Rauchern hingenommen werden.“

    Ich finde das nicht so erstaunlich. Es ist letztlich die „political correctness“, welche sich immer inflationärer ausbreitet wie ein Krebsgeschwür. Diese urspünglich US puritanische Denkensweise. Denunzianten hatten es immer einfach in Deutschland. Und top of Europe betreffend political correctness ist UK.

    Diskriminierung ist wieder „in“. Nachdem uns verordnet wird, tolerant zu sein zu unseren doch so tollen Einwanderern, brauchen wir einen neuen Feind. Der Raucher!

    Die einzigen „Lichtfiguren“ in diesem Diskriminierungkrieg sind die Osteuropäer unter Führung der Russen.

    War vor 3 Tagen in St.Petersburg geschäftlich. Am Abend essen mit 8 Personen. Alle haben geraucht. Und wenn irgendjemand gemotzt hätte wegen dem Rauch, hätten wir alle 8 dem den Stinkefinger gezeigt.

  3. Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) bestätigt ihre Aussagen zur Passivrauchproblematik.

    „Am 23. und 24. Oktober dieses Jahres veranstaltete die BGN gemeinsam mit der Universität Mannheim das internationale Symposium „Tabakrauch am Arbeitsplatz – Gesundheitsrisiken und Kausalität.

    Die BGN hat in ihrer Funktion als gesetzlicher Unfallversicherungsträger differenzierte Fragestellungen zum Themengebiet Passivrauch: Welche wirksamen Maßnahmen der Prävention gibt es und wie können Betriebe diese umsetzen? und: Können Erkrankungen durch Passivrauchexposition als Berufskrankheit anerkannt werden? Wie bei allen Stoffen am Arbeitsplatz, geht es um den Nachweis der Kausalität und die Beziehung zwischen Dosis und Wirkung.

    Analysen der vorgelegten Veröffentlichungen zum Passivrauch, die das Ziel hatten Informationen über die Erwerbstätigen im Gastgewerbe zu erhalten, ergaben ein, für die BGN,erstaunliches Bild. Einige Studien wiesen erhebliche methodische Verfahrensfehler auf und führten in der Öffentlichkeit zu völlig falscher Darstellung der wahren Verhältnisse.
    Exemplarisch genannt seien hier der „Garagenversuch“, veröffentlicht in der roten Reihe Band 5,1 [http://www.tabakkontrolle.de]. Auflage, dargestellt in mehreren Sendungen der ARD Sendeanstalten sowie die nicht nachvollziehbare Zuordnung von 3.300 Todesfällen zur Ursache Passivrauch.“
    Mehr dazu hier.

    Der Mitautor dieser Studie des Tabakkontrollzentrums, Prof. Keil, war an der Konferenz anwesend und wurde um eine Stellungnahme zu den Fragen der BNG gebeten, worauf er wortlos die Konferenz verliess.

    Prof. Dr. U. Keil, Epidemiologe, ist Beisitzer im Vorstand der Ärzte-Initiative Raucherhilfe e.V., dessen Vorstizender Pro. Klör ist.

    Mehr zu den Verquickungen dieses Vereins und zu seinen Verbindungen zur Pharmaindustrie ist hier nachzulesen

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