Wirt erteilt 180 Landtagsabgeordneten Hausverbot

Es gibt doch noch Zivilcourage!

Wegen des Rauchverbots in Wirtshäusern hat ein Aichacher Brauer allen 180 Landtagsabgeordneten Hausverbot erteilt. Der Wirt des „Berabecka Boandl-Bräu“ begründete den Schritt in einer Eingabe an den Landtag mit der „Raucherunterdrückung“ durch die Behörden.

„Ich bin selbst Nichtraucher. Aber die Bevormundung durch unsere Bürokratie habe ich satt“, sagte Gastwirt Manfred Fritsch am Rande der Sitzung. Ausnahmen vom Hausverbot will er laut Petition nur machen, wenn die Abgeordneten nachweisen können, dass sie unter Lebensgefahr gezwungen wurden, der „Raucherunterdrückung“ zuzustimmen.

Die Abgeordneten wollen mit dem Hausverbot leben und lehnten die Eingabe ab. „Wenn die Gastronomie darüber klagt, daß die Besucherzahlen schwinden, ist es schwierig, eine Bevölkerungsgruppe ganz auszuschließen“, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Kathrin Sonnenholzner.

Gastwirt Fritsch wirft dagegen CSU, SPD und Grünen vor, auf einen autoritären Obrigkeitsstaat zuzusteuern: „Das ist mein Haus, und in meinem Haus schaffe ich an. Wir arbeiten wieder auf einen DDR-Zustand hin.“ Das Hausverbot sei symbolisch gemeint, sagte Fritsch. „Am 2. Januar mache ich eine Raucherunterstützungsparty in einer geschlossenen Gesellschaft.“

Quelle

degen.gif

Soeben per Mail reingekommen:

«Alle Politiker der SPD, CDU, der Grünen und des EU Parlaments haben bei uns im «Catweazle» Lokalverbot; es sei denn, Sie distanzieren sich öffentlich gegen das Rauchverbot in Gaststätten.»

www.catweazle-neckarau.de

Dort wo echt die Post abgeht und Sie sich nicht von militanten Passivrauchphobikern die Stimmung vermiesen lassen müssen!

2 thoughts on “Wirt erteilt 180 Landtagsabgeordneten Hausverbot

  1. Die Tyrannei der Mehrheit kennt heutzutage keinerlei Grenzen. Ausgrenzen von Minderheiten im neuen Spiessertum gewinnt jeden Tag an Kraft, Hauptsache man ist nicht politisch unkorrekt. Kritik verboten, ja sogar offiziell als kriminell bezeichnet (vgl. Klimabericht der UNO von gestern).

    Rauchen: Was ich immer wieder in die Diskussionen einbringen wollte und noch immer will: Was kommt nach den Rauchverboten in Kneipen und Bars? Um diese Frage zu beantworten, sollten wir auf Signale aus dem Land unserer Leitkultur, den USA, hören. Denn seit über 60 Jahren kommen alle Furzideen, welche in den USA initiert wurden füher oder später auch bei uns an.

    Die Antwort ist: Die private Wohnung! Es werden keine 5 Jahre mehr vergehen, bis wir damit rechnen müssen, dass ein „Ordnungshüter“ Blitzkontrollen macht in Privatwohnungen, ob da geraucht wird. Quelle:

    Link

    Wenn man sich diese Entwicklung, resp. Trend vor Augen führt, wird einem schlecht.

  2. Ja, das stimmt; diese Tendenz des allumfassenden Kontrollwahns und der eklatanten Verletzung der Privatsphäre ist eindeutig auszumachen.

    Für Rauchkontrollen braucht es aber erst das Verbot von Tabak durch ein Betäubungsmittelgesetz, was ich aber frühestens in so zehn Jahren antizipiere, falls das Ruder nicht frühzeitig herumgerissen wird und die Vernunft versagt. Schliesslich geht es beim Tabakkonsum um riesige Mengen an verlorenen Steuergeldern, auf die der Staat dann doch nicht verzichten will. Dass dies eine offene Einladung an die Mafia ist, Zigaretten zu schmuggeln und den Handel an sich zu reissen, sollte eigentlich jedem klar sein. Bereits heute gehen offizielle Stellen in Deutschland davon aus, dass 24 bis 28 Prozent aller Zigaretten Schmuggelware sind und der Staat jährlich an die € 1.3 Mrd. an Steuergelder in den Kamin schreiben muss.

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