9 thoughts on “WDR – Der Siebte Sinn

  1. 1970 wurden 21 332 Verkehrstote gezählt. Dank Gurtanlegepflicht ist diese Zahl trotz einer Vervielfachung des Automobilverkehrs unter 5000 gesunken.

    Die Anschnallpflicht hat seit ihrer Einführung hunderttausende Menschen vor Tod und schweren Verletzungen geschützt.

    Die guten alten Zeiten waren gar nicht so gut, sie waren in vielen Dingen ganz schön Scheisse.

  2. Was willst du denn damit beweisen? Dass eh schon Fahruntaugliche mit Gurt besser fahren? – Ich frage mich oft, was in deinem Gehirm vorgeht. Aber das kannst natürlich nur du beantworten, ich bin kein Hellseher.

    Du hast dich ja hier schon des öfteren als Demokratiegegner und als Anhänger einer populistischen Politik geäussert. Wenn ein Staat die Verfassung verletzt, das Grundgesetz also, das den Bürger vor dem Staate schützen soll, wenn ein Staat in solch extreme Persönlichkeitsrechte des Einzelnen eigreift und versucht, die Grundrechte zu demontieren (Schäuble) (Blocher), dann sollten auch bei dir die Alarmglocken schrillen. Dazu benötigt man nur etwas Weitsicht und eine offene Perzeption, was vor sich geht, ähnlich wie beim Schachspiel die nächsten Schritte des Staates oder zumindest die Tendenz, wohin das gefährliche Spiel führen kann, zu antizipieren.

    Ich habe mich noch nie angeschnallt, gelegentlich Bussen für die Aufrechterhaltung meiner Freiheit überwiesen (eigener Budget-Posten), genauso wie Unsummen an Extra-Steuern für Tabak, Whisky oder bloss ein Bier bezahlt, was nicht anderes als neu eingeführtes Raubrittertum des Staates gegenüber den Bürgern ist und was somit meine These zur Regression ins geistige Mittelalter mittels Neoliberalismus sowie Politpopulismus und beweist. Die Zeit der Aufklärung scheint vorüber. Der Drang zu noch mehr Staat und sektenhafter Einstellung weitet sich aus. „Niedriger Bildungssabschluss sowie niedriges Einkommen sind die hauptsächlichen Merkmale derer, die einen populistischen Staat wählen gehen“, so Prof. Markus Imhof von der Uni Zürich gestern in «Brennpunkte» auf SF2.

    Es war der technische Fortschritt der Autobauer und Reifenhersteller der das Wesentliche zur Reduktion der Unfalltoten beitrug, indem heute tödliche Unfälle gar nicht erst mehr entstehen und umstrittene Gurte überflüssig machen. Man diskutiert sogar die Herabsetzung des Mindestalters zum Führen eines PKWs. Ohne staatliche Schikanen von künstlichen Hindernissen auf den Strassen und ohne zu niedrige Tempolimiten in Europa (ausser Deutschland) wären die Unfallzahlen noch niedriger, denn der gefährliche Monotoniefaktor beim Langsamfahren über längere Strecken muss ebenfalls berücksichtigt werden. Wer sich beim Fahren langweilt, der schaut sich die Landschaft an und schon haben wir einen klassischen Auffahrunfall. Hier hat die Linke, auch wenn es im Guten Glauben geschah, eindeutig übertrieben. Seit 1970 hat sich in der Schweiz die Zahl der registrierten Autos im Verkehr verfünfzehnfacht! Wenn du jetzt deine Anzahl der Unfalltoten von anno dazumal vergleichst, kann man sogar sagen, dass der Fortschritt der Technik im Autobau weit mehr als 100 Prozent an Unfällen, bezogen auf die Unfallzahlen von 1970 und der Anzahl heute eingelöster Autos, verhindert hat. Im Übrigen, wer autofahren kann, baut keine Unfälle! Unfälle sind immer auch Anfälle! (Psychologie, 1. Semester)

    Dennoch lebe ich noch immer sehr gesund, mit Freude am Leben und Abscheu am Kindermädchenstaat, denn ich bin genussfähig und mir ist auch meine Freiheit wichtiger als irgendein dämliches Gesetz – Die Sache ist sehr einfach, es gibt sinnvolle Gesetze, die eingehalten werden und solche, welche eben nicht. Der Staat wird umso unglaubwürdiger, je mehr Gesetze er erlässt, die nicht eingehalten werden oder nur mittels massiv erhöhtem Polizeibestand. Das nenn man dann Polizeistaat (siehe Ex-DDR). In Deutschland wird bereits offen zum Denunziantentum aufgerufen von der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (siehe Ex-DDR), da die Überwachung des Rauchverbotes in Deutschland in diesem Ausmass von den Polizeiorganen gar nicht möglich ist. In der Schweiz, dessen Einwohner noch immer sehr obrigkeitsgläubig sind, halten imerhin 80 Prozent die Anschnallplficht ein. Ein erstaunliches Resultat. Seit Einführung der Gurtpflicht halten sich aber auch konstant etwa 20 Prozent nicht daran, und das ist ihr gutes Recht, denn auch sie schaden niemandem und bezahlen hin und wieder eine Busse für ihre Freiheit. Dasselbe gilt für das Märchen vom sogenannten ‚Passivrauch‘, dem Unwort des ersten Jahrzents im 21. Jahrhundert, zumindest solange, bis nicht hieb- und stichfest das Gegenteil bewiesen ist.

    Solange der Beweis zur Schädlichkeit des Passivrauches nicht erbracht ist, erübrigt sich hier eine vernünftige Diskussion mit religiösen Sektierern (mir reichen schon die Zeugen Jehowas vollauf) – Zuerst muss die Wahrheit auf den Tisch und erst dann sollte man mit Gesetzen auf einen Drittel der Bevölkerung schiessen! Wie können ein geistig gesunder Staat oder einzelne Profilneurotiker auf die Idee kommen, Entscheidungen von derart massivem Eingriff in die verbrieften Freiheiten ohne gesicherte Fakten gutheissen?

  3. Carolus [GELÖSCHT undefinierbarer Zusatz], – du bist also tatsächlich völlig [GELÖSCHT 5 WÖRTER]

    Louis Renault würde sich ob solch [GELÖSCHT 1 WORT] Ignoranz im Grabe herumdrehen.

    [GELÖSCHT – 1 WORT], du bist wirklich [GELÖSCHT – 1 WORT]. Hoffentlich bekommst Du noch viele Strafen für deine unermessliche Dummheit.

  4. Weiterbildung für den Nikotindummy:

    „Ob Airbags oder crashtaugliche Karosserien – der eigentliche Lebensretter im Auto ist und bleibt der Sicherheitsgurt. Er verbindet die Passagiere möglichst fest mit der Fahrzeugstruktur. Erst dann wirken alle anderen Schutzsysteme richtig. So hängt das Leben eines Autofahrers buchstäblich an einem dünnen Faden.“

    siehe:
    Link:

  5. „..hilft 50 – 70 Prozent“

    Na dann viel Spass bei deinen Unfällen! Sind da bei dir noch Restschäden übriggeblieben? Erzähl mal von deinem Unfall!

    Meine Devise lautet, ich mache keine Unfälle und halte mich daran! Das ist meine Freiheit und mein eigenverantwortlicher Beitrag zur Sicherheit und nicht ein schön verpacktes „Ich, der Nanny-Staat, weiss besser was gut für dich ist“, welches nur dazu dient, den Bussenkatalog ins Absurde aufzublähen.

  6. „Meine Devise lautet, ich mache keine Unfälle und halte mich daran!“

    Selbstüberschätzung ist der kürzeste Weg in den Abgrund.

    Abgesehen davon sind die Menschen zu bedauern, die deinen Revuekörper im Falle des Falles wieder zusammenflicken müssen oder diejenigen, deren Job es ist, deine Überreste aus einem Unfallfahrzeug zu kratzen.

    [GELÖSCHT – 1 WORT], tut mir leid, aber so ein [GELÖSCHT 2 WÖRTER]l wie das Deinige gibt’s nur einmal auf der Welt.

  7. Sag‘ mal, bist du debil oder Analphabet?

    Ich sagte doch, ich mache keine Unfälle. Punkt und Amen! Dazu bin ich psychisch zu stabil. Ist mir bisher auch nie passiert in den letzen 35 Jahren.

    Natürlich kann einer heute kaum noch autofahren, wenn der Staat idiotischerweise Ampeln und einen unübersehbaren Schilderwald an jeder Ecke aufstellt, die den Verkehrsfluss behindern. Schau dich mal um, wenn eine Anlage ausfällt. Das gibt sofort Stau, weil heutige Autofahrer die Vortrittsregeln nicht mehr kennen und Blondinen wie du die nackte Angst kriegen, wenn niemand da ist, der ihnen sagt, was zu tun ist.

    Wer zur Unselbständigkeit erzogen wurde, kann nicht selbständig denken und handeln.

  8. Der einzige, der in diesem Blog [GELÖSCHT 2 WÖRTER] ist, nennt sich Carolus Magnus und müsste eigentlich [GELÖSCHT 1 WORT] heissen.

    Versuch mal, deine Kippen nur einen einzigen Tag wegzulassen, dann wirst du sehen, wie selbständug DU im Denken und Handeln bist.

    Wenn jemand vergisst, sich im Automobil anzuschnallen, ist er dumm.

    Wenn jemand stolz darauf ist, sich im Auto nicht anzuschnallen, ist er [GELÖSCHT 1 WORT]

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