Bayern hat aus Landtagswahldebakel gelernt

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Hoffnung für Bayern!

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Der Schuß vor den Bug im letzten Herbst bei den Landtagswahlen in Bayern  scheint die Politiker zur Raison gebracht zu haben. Zumindest läßt dies folgende Nachricht aus München vermuten.

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München (ddp-bay). In der Debatte über die künftige Ausgestaltung des Nichtraucherschutzes in der bayerischen Gastronomie zeichnet sich für kleinere Kneipen mit einfacher Speisekarte eine Lösung ab. Entscheidend soll dabei nach Ansicht von FDP-Fraktionschef Thomas Hacker nicht die konkrete Art der Speisen sein. Vielmehr solle es kein Rauchverbot für eine sogenannte getränkegeprägte Kleinraumgastronomie geben. Hacker betonte am Mittwoch in München, es lasse sich einfach überprüfen, ob in einer Gaststätte das Servieren von Speisen oder von Getränken im Vordergrund stehe. Über diesen Vorschlag der FDP sei zwar noch nicht endgültig in der schwarz-gelben Koalition entschieden worden, er gehe aber davon aus, daß dieser Ansatz Aussicht auf Erfolg habe, sagte Hacker.
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Wo die Frage «Was ist der Unterschied zwischen einem warmen und einem kalten Saidenwürstle?» in Baden-Württemberg für rote Köpfe sorgt und im Raucherdiskriminierungsgesetz (RDG) für Eckkneipen unter 75 qm nur «kalte Speisen einfacher Art» in Stein gemeisselt zu sein scheint, heben sich die Landesväter in Bayern wohltuend von solchen Schildbürgerstreichen ab. Zumindest in Gedanken, denn das Bayerische RDG steht noch nicht.

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