Digitale Demenz

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Neues aus Multimedia

Woche 9

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alzheimer

Wächst im digitalen Zeitalter die Vergesslichkeit?
Korea ist ein Land, das ganz auf digitale Technik setzt. Dort hat man angeblich an jüngeren Menschen zwischen 20 und 30 Jahren beobachtet, daß sie zunehmend an Vergeßlichkeit wegen der Informationsflut leiden, mit der sie am Arbeitsplatz und in der Freizeit konfrontiert sind. Um die Flut zu bewältigen, tritt das Erinnern zurück; das Gedächtnis wird an die Geräte delegiert, von denen man schließlich immer abhängiger werde: Man muß sich nicht mehr erinnern, wenn man nur noch suchen muß. Angeblich würden bereits manche Südkoreaner ärztliche Behandlung suchen, wenn die Symptome der Vergeßlichkeit stärker werden, die Mediziner die «digitale Alzheimer-Krankheit» oder «digitale Demenz» nennen.

Digitale Demenz durch digitale Helferlein
Die Telefonnummer der Freunde sind im Handy gespeichert. Den Weg zum Urlaubsziel zeigt das Navigationssystem. Der Termin für den Kinobesuch ist im persönlichen digitalen Assistenten eingetragen. Nachdenken und Gedächtnisarbeit nehmen viele kleine digitale Helferlein ab – und sorgen damit für ein Problem: Wir werden vergeßlich. «Digitale Demenz» nennen koreanische Wissenschaftler dieses Phänomen. In dem aufstrebenden, technisierten Land haben sie festgestellt, daß besonders jüngere Menschen, die mit dem Computer aufwachsen, Probleme haben, sich Dinge länger merken zu können.

Telefonieren via Web
Stundenlange Telefongespräche rund um den Globus zum Nulltarif. Möglich macht dies das Internet samt passender Software. Weltweit nutzen bereits rund 280 Millionen PC-Anwender die Skype-Software zum Telefonieren über ihre Internet-Leitung. Gespräche zwischen Skype-Nutzern weltweit sind immer kostenlos – und werden es auch bleiben. Gegen eine entsprechende Gebühr pro Gesprächsminute sind mit dem Zusatzdienst Skypeout auch Anrufe ins Festnetz möglich. Skype-in erlaubt die Entgegennahme von Anrufen aus dem Festnetz mit Skype.

Steuererklärung mit Dr. Tax
Mit Dr. Tax erstellen Sie Ihre Steuererklärung schnell und sicher. Die übersichtliche Programmstruktur mit leicht verständlichen Dialogen und Eingabehilfen macht das Arbeiten mit Dr. Tax zum Vergnügen. Dr. Tax kennt die geltenden Bestimmungen Ihres Wohnkantons genau und wendet alle erlaubten Maximalabzüge automatisch an. Das Kantonale Steueramt in Ob- und Nidwalden bietet Ihnen die Software kostenlos an, das Sie mit den aufgelisteten Links herunterladen können.

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FRITZ!WLAN Repeater N/G
Mit dem FRITZ!WLAN Repeater N/G läßt sich die Reichweite des WLAN-Netzes komfortabel auf Knopfdruck erhöhen – ganz gleich, welcher WLAN-Router oder -Standard verwendet wird. Und mit seinem Audioausgang und einem integrierten UKW-Minisender überträgt der FRITZ!WLAN Repeater Musik bequem an die Stereoanlage. Alle Vorzüge auf einen Blick: Erhöht schnell und einfach die Reichweite des WLAN-Netzes. Kompakte Bauweise, Einsatz an praktisch jeder Steckdose möglich. Einfache Einrichtung per Knopfdruck über WPS. WLAN-Unterstützung für 2,4-GHz- oder 5-GHz-Verbindungen. Dank Audioausgang (analog/digital) Musik an die Stereoanlage übermitteln. Webradio/Musik über UKW an handelsübliche Radios übertragen. AVM

Steckdosen-PC von Marvell
Der US-amerikanische Hersteller Marvell stellt mit „SheevaPlug“ einen Mini-Rechner vor, der als Heimserver dienen soll. Das Gerät ist kaum größer als ein klassisches Netzteil und soll nur rund 5 Watt Strom benötigen. Als Herzstück verwendet Marvell einen Prozessor der mit 1,2 Gigahertz getaktet ist. Der Steckdosencomputer soll über 512 MByte Hauptspeicher und 512 MByte NAND-Flash-Speicher verfügen, auf dem Betriebssystem sowie andere Software installiert werden kann. Externe Laufwerke sollen sich per USB-2.0-Buchse anschließen lassen, die Verbindung zum Netzwerk wird über einen Gigabit-Ethernet-Anschluß hergestellt. Darüber hinaus weist das Gerät noch einen Mini-USB- sowie einen SD-Anschluß auf, über die sich weitere Geräte anschließen lassen. Als Betriebssystem soll dem Marvell-Konzept zufolge eine schlanke Linux-Distribution zum Einsatz kommen.

Erster flexibler Touchscreen
Wissenschaftler des Arizona State University Flexible Display Center (FDC) haben den ersten biegbaren Touchscreen der Welt entwickelt. Das Display ist zunächst für den Einsatz in Militärgeräten gedacht, könnte aber auch in zivilen Produkten zum Einsatz kommen. Das Display selbst basiert auf der E-Ink-Technologie, die beispielsweise bei E-Book Readern eingesetzt wird. Daher denken die Produzenten auch über einen zivilen Einsatz in „elektronischen Zeitungen“ nach, die extrem dünn, sehr leicht und trotzdem ohne Bruchgefahr gebaut werden können und so aktuellen E-Book Readern überlegen wären. Die Bedienung des Touchscreens erfolgt wahlweise per Stylus oder Finger. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Technologie in spätestens 18 Monaten Marktreife erlangt. Erster Abnehmer der teuren Displays wird dann die US Army sein, der Vorstoß ins zivile Marktsegment soll jedoch durch Massenproduktion zu einem raschen Preisverfall führen. Flexible Display Center at ASU (Video)

Mit Nano-Technik zum Monsterspeicher
US-Wissenschaftler haben ein Verfahren zum Patent angemeldet, der die Storage-Welt auf den Kopf stellen könnte. Mit der Technik soll ein Speicher gebaut werden können, der nicht grösser ist als eine Münze, aber den Inhalt von 250 DVDs fassen kann. Der Durchbruch gelang Wissenschaftlern an den Universitäten von Kalifornien und Massachusetts. Wie sie in der heutigen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“ berichten, ist es ihnen gelungen, Moleküle in perfekter Anordnung auf einer grossen Fläche zu platzieren. Dadurch könnten nicht nur sehr effiziente Speicher, sondern auch enorm leistungsfähige Solarzellen sowie Bildschirme mit sehr hoher Auflösung gebaut werden, berichten die Nanotechniker Thomas Russell und Ting Xu. Ihre Entdeckung könne somit die Halbleiterindustrie auf den Kopf stellen.

Solarzellen versorgen Handy mit Strom
Samsung präsentiert mit „Blue Earth“ ein solarbetriebenes Handy mit Touchscreen. Das Mobiltelefon hat auf der Rückseite Solarzellen integriert, mit denen die Batterie bei genügend Sonnenlicht aufgeladen wird. Das Blue Earth besteht aus recycelten Kunststoffen, die aus alten Plastikflaschen gewonnen werden. Diese Methode helfe, den Kraftstoffverbrauch und den Kohlenstoffausstoss beim Herstellungsprozess zu verringern, erklärt Samsung. Alternativ zum Aufladen via Solarzellen kann der Akku in Notfällen auch mittels eines herkömmlichen Ladegeräts mit Energie betankt werden. Das Handy sowie das Ladegerät wurden ohne Verwendung von schädlichen Substanzen wie bromierten Flammschutzmitteln, Beryllium und Phthalaten produziert.

One thought on “Digitale Demenz

  1. Danke für den Hinweis betreffend OW-TAX. In Urwalden ob dem Kernwald sendet mir die Steuerverwaltung auf Wunsch die Diskette gleich mit der Veranlagung. Ist doch Service! Vorher holte ich mir die Gratisscheibe auf der Gemeindeverwaltung ab. Der kurze Schwatz, auch wenn dieser nur 2 Minuten waren, entfallen und die Sekretärin kann 2 Minuten länger arbeiten – oder Fehler suchen oder den Papierkorb füttern.
    Das menschliche Gehirn ist nicht für die riesige Datenflut entwickelt. Die Überreizung kommt nicht nur von den „Daten“. Aber schon die Vorfahren mussten vorsichtig sein. Während sie sich vor wildem Getier in Acht nehmen mussten, achten wir auf Fiskaltankstellen (Radarfallen), auf entgegen kommende Fahrzeuge, auf Velofahrer, die plötzlich aus einer Gasse via Zebrastreifen die Strasse überqueren sowie auf Motorräder. die einem im Tunnel auf nur einem Rad begegnen… Und ist man kurz abgelenkt, findest du dich mit etwas Glück später im Spitalbett wieder. Später stellst du fest, dass das Handy, welches nur scheinbar verloren gegangen ist, der Polizei dazu diente, dieses zu „observieren“. Nach drei Tagen Analyse stellten die Beamten jedoch lakonisch fest: „Pech gehabt“. Er war kein grosser, lediglich dem Sternzeichen nach ein Fisch… Ein Rad fahrender „Tourist“ aus der Zentralschweiz, im Bereich der Schweizer Grenze mit ein paar ausländischen Telefonnummern im Handy kann schon als suspekt gelten… Die Polizei, dein Freund und Helfer hat offenbar oft nichts anderes zu tun.
    Dass meine Knochen nicht gebrochen, lediglich gestaucht und dass keine weitere Überbleibsel zu beklagen waren. vermittelte mir gute Gefühle. Die Handy-Onanie mochte ich den Beamten gerne gönnen. Herzlichen Gruss an „Big Brother“

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