Wieviel Prävention erträgt die Demokratie?

Dampfwalze Ulla Schmidt

hat Blut geleckt

und ist nicht mehr aufzuhalten!

Sie plant neues Präventionsgesetz

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will die Gesundheitsvorsorge künftig bundesweit koordinieren.

Dafür sollen die Sozialversicherungen jährlich bis zu rund

379 Millionen Euro abdrücken

.

19.09.07 – Das sehen erste Eckpunkte für ein Präventionsgesetz vor.

«Das Gesetz soll dazu beitragen,

dass gesundheitsgefährdende

Verhaltensweisen geändert werden.»

„Schau nicht so doof, sonst kriegste eine auf die Fresse“

so oder ähnlich verändert und setzt man gewöhnlich ungefragt unerwünschte Verhaltensweisen anderer durch.

Nationale Stiftung „Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention“

Kernpunkt (Endlösung) soll demnach die Einrichtung (Hauptquatier) einer nationalen Stiftung „Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention“ (nationale Nacherziehungsanstalt für Wiedereingliederung in die ‚Neue Gesellschaft‘) sein, die von allen Sozialversicherungen getragen und finanziert wird (Raubrittertum und Gleichmacherei). Die Stiftung soll Präventionsziele (weitere Verbote und Eingriffe in die individuelle Persönlichkeit) entwickeln, verbindliche Qualitätsstandards (blond und blauäugig, mindestens 1.80 gross, NR, BMI 18-22 und Abstinenzler) einführen, Kampagnen (Schlägertrupps) organisieren und Modellvorhaben (Resurrektion von Dr. Mengele zwecks plastischer Chirurgie) auf den Weg bringen.

Ob es nun endlich auch die militanten Anti-Raucher schnallen, was hier eingeläutet wurde?

Carolus Magnus

Vollständiger Artikel

Der Beweis:

Nachtrag vom 2007-09-22

Eingegangener Kommentar zum nächstfolgenden Artikel:

nichtraucher-aussage.png

Wie schrieb ich oben? „So oder ähnlich verändert und setzt man gewöhnlich ungefragt unerwünschte Verhaltensweisen anderer durch.“

Carolus Magnus

11 thoughts on “Wieviel Prävention erträgt die Demokratie?

  1. Oh bitte, gern geschehen. Ist halt schwer, einem schwerstsuchtgeschädigten Tabakneurotiker, der sich öffentlich outet, nach dem Munde zu reden.

    Dabei ist es so leicht, den Küchenmixer anzuwerfen, und mit den Zutaten Nazis, Taliban, Diktaturen, Faschisten, und was weiss ich noch zu füttern.

    Raus kommt dann die tabakbraune Jodelwixe a la Karl dem Komiker.

  2. Wo liegt deine Sucht?

    Meine solltest du inwischen schon lange kennen. Unnötig darauf täglich rumzureiten. Ich kenne mich und meine Süchte selbst besser als du.

    Nur Menschen wie der Dalai Lama sind suchtfrei und du bist nicht Dalai Lama. Ich stehe zumindest zu meinen kleinen Süchten und Fluchten; und bin somit seelisch gesund! Was du hingegen alles an Wut und an nicht ausgelebten Süchten mit dir rumträgst und unterdrückst, wird dich früher oder später zu einer Psychotherapie zwingen – oder einem frühzeitigen Tod. Denn Körper, Geist und Seele sind eine Einheit, welche in der Balance gehalten und gepflegt werden muss.

  3. Wow, ich werde ja richtig prominent in Deinem Blog. Schade, daß sich die anderen Typen aus dem Verliererforum hier nicht tummeln.

  4. @Carolus Magnus

    Das ist ganz reizend von Dir. Selber darf ich dort leider nicht mehr schreiben. Oberblockwart Jawaaaaahnsinn Jürgen erträgt leider keine anderen Meinungen. Schade, ich hatte dort immer viel Spaß.

    • Schade, ich hatte dort immer viel Spaß.
      Eben, genau das ist die Sucht, worüber auch Rüdiger Dahlke schrieb.


      Der Arzt Rüdiger Dahlke unterscheidet zwischen so genannten »Antirauchern« und »Nichtrauchern«. Laut Dahlke hat ein Antiraucher, im Prinzip das gleiche Problem wie ein Suchtpatient. Er leide unter einem gewissen emotionalen Überdruck, oft gepaart mit einem starken Mangel an Selbstwertgefühl. Insgeheim beneide der Antiraucher den Süchtigen um die Möglichkeit, exzessiv zu »genießen« bzw. zu »sündigen«. Dies könne jedoch weder reflektiert noch eingestanden werden, denn das vermeintlich »Falsche« wolle er nicht begehren. Das erinnere stark an das Verhalten katholischer Priester im Umgang mit dem Thema Sex und Promiskuität. Die Folge sei ein gewisser missionarischer Eifer mit stark zwanghaften Zügen und teils verkappter, teils offen zur Schau getragener Feindseligkeit. Zitat Dahlke: »Weil der Raucher nach Meinung des Antirauchers „stinkt“, muss der Antiraucher zwanghaft „stänkern“«. Der Süchtige, so Dahlke, habe zumindest die Möglichkeit zu erkennen »Ich bin abhängig von dieser oder jener Substanz« und könne sich in Folge dessen die Frage stellen »Will ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder will ich das nicht«?

      Für den Antiraucher sei das nahezu unmöglich, denn er suche die Schuld für sein Unwohlsein grundsätzlich bei Anderen, da er die eigenen Bedürfnisse abgespalten habe. Die Unfähigkeit die eigene psychische Erkrankung zu erkennen sei seinem Krankheitsbild immanent.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.