In einer Mannheimer Kneipe

Hallo Leute

Habe mich der Sammelklage längst mit einer Privatspende angeschlossen (sie selbstverständlich zusagegemäß zwischenzeitlich auch einbezahlt)

Erlebnisbericht:
Letztes Wochenende kam ich zufällig in eine ganz normale kleine Mannheimer „Kneipe“. Dem Wirt habe ich dann eröffnet, daß ich nun eine Zigarette rauchen werde, er nun die Möglichkeiten hätte, mich entweder raus zu werfen, die Polizei zu holen oder es „über sich ergehen“ zu lassen – ich glaube, daß ihm meine Frechheit gefallen hat.

Ergebnis:
Ich bekam einen Aschenbecher, und von ca. 15 anwesenden Gästen rauchten plötzlich etwa zehn (glaube, die hatten nur darauf gewartet) – und die fünf Nichtraucher fanden die Gesellschaft richtig super, keiner hat sich beklagt oder das Lokal demonstrativ verlassen. Im Gegenteil, wir hatten alle bis zur Sperrstunde rundum Kommunikation und eine ganz lockere Atmosphäre.

Fazit:
Unverständlich, wieso sich der Staat bzw. die Landesregierungen in alles einmischen muß/müssen – Raucher sind wesentlich sozialer als es sich manche Politiker/-innen vorstellen wollen; insbesondere betrifft es die Ex-Raucher in diesem Kreis. Ich plädiere nach wie vor für eine Wahlmöglichkeit zwischen Raucher- und Nichtraucherlokalen (wollen doch mal sehen, wo mehr los ist). Staatliche Diktatur bzw. Bevormundung: Ist mir ein ganz extremer Dorn im Auge.

Nachdenkliches:
Der nächste Politik-Coup ist schon in Arbeit – Alkoholgehalt soll auf den Flaschen angegeben werden (steht doch in Prozent sowieso schon drauf); so hat es bei den Zigaretten übrigens auch angefangen. Wie soll das weitergehen? Etwa mit Alkoholverbot in den Restaurants, Kneipen, Kneipchen und Pinten? Müssen dann Cocktail-Mixer wirklich alles zu 100 Prozent korrekt abmessen, damit die Angaben in den Getränkekarten stimmen? Wann kommt der staatliche Sonderzuschlag auf Sahne, Butter und „Fastfood“ (Arterienverkalkung / Fettsucht / Übergewicht)?

Anmerkung:
In einem Zeitungsartikel las ich in dieser Woche, daß ca. 144.000 Menschen jährlich auf Grund ihres Tabakkonsums sterben. Normalerweise müsste man den Rauchern die Zigaretten umsonst geben (sie in ihren Raucherkneipen paffen lassen so viel sie wollen), entlasten sie doch die angeschlagene Rentenkasse ganz extrem.

PS:
Ich rauche inzwischen während der Woche ca. 0 bis 5 Zigaretten/Tag – am Wochenende schlage ich aber auch mit 20 bis 30 Zigaretten richtig zu, ganz wie es mir gefällt – und da lasse ich mir keinesfalls reinreden.

[aus einem Forum vom 15.09.2007]

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