Daten unter Kälteschock

Neues aus der Computerwelt

Woche 3

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Daten unter Kälteschock
Festplatten sind nicht nur gegenüber Schall und Vibrationen empfindlich, auch starke Temperaturschwankungen können gefährlich werden. Das Datenrettungsunternehmen Kroll Ontrack warnt angesichts der aktuellen Kältewelle vor Datenverlusten durch große Temperaturunterschiede, die Festplatten in Mobilgeräten wie etwa Notebooks beschädigen können. Ein typisches Szenario ist der tägliche Weg zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule. Bei den zurzeit herrschenden Außentemperaturen kann ein Notebook recht schnell soweit abkühlen, daß es eine gewisse Zeit benötigt, um sich wieder an die Raumtemperatur anzupassen. Tiefgekühlte Akkus, die weniger Leistung bringen, sind dabei noch das geringere Problem. Eine wirkliche Gefahr besteht für die Festplatte, sofern es sich nicht um eine Solid-State-Disk mit Flash-Speicher handelt. Eine Festplatte ist keineswegs luftdicht, wie Edmund Hilt, Geschäftsführer von Kroll Ontrack, betont. Durch extreme Temperaturunterschiede kann sich Kondenswasser auf der Oberfläche der Datenträger bilden. Die winzigen Wassertropfen können einen so genannten Headcrash verursachen. Die empfindlichen Schreib-/Leseköpfe des Laufwerks schlagen auf der Oberfläche der Datenscheiben auf und werden beschädigt – kompletter Datenverlust droht. Der lässt sich vermeiden, wenn Sie Ihr Notebook nicht gleich nach dem Hereinkommen einschalten sondern damit einige Minuten warten, bis sich das Gerät anklimatisiert hat. Gefahr besteht nicht nur bei Notebooks sondern auch bei allen anderen Geräten, die Festplatten enthalten. So etwa bestimmte MP3-Player oder Videokameras sowie mobile Festplattenlaufwerke.

Steve Jobs zieht sich für Behandlung zurück
Apple-Chef Steve Jobs hat überraschend angekündigt, sich für mehrere Monate von der Konzernspitze zurückziehen zu wollen. Die Zeit bis Ende Juni will Jobs nutzen, um seine Krankheit behandeln zu lassen. Immer wieder kursierten Gerüchte über den Gesundheitszustand des Apple-Chefs, der zuletzt stark abgenommen hatte. In der vergangenen Woche hatte Jobs in einem offenen Brief erklärt, daß er an einer Hormonstörung leide. Vor vier Jahren litt der charismatische Apple-Chef unter Bauchspeicherdrüsenkrebs, konnte sich aber vollkommen von der Krankheit erholen. Wie ernst er nun erkrankt ist, bleibt unklar. Die Apple-Aktie fiel nachbörslich um 10 Prozent, nachdem bekannt wurde, daß sich Steve Jobs bis Ende Juni eine Auszeit nimmt.

Download: Windows 7 – offene Beta steht wieder zum Download bereit
Microsoft hat die Auslieferung der Vorabversion seines neuen Betriebssystems Windows 7 über das Internet gestoppt. Nach der Freigabe der Beta-Version am Freitag wurden die Server durch zahllose Anfragen aus aller Welt überlastet, so daß die Verantwortlichen die Notbremse zogen. „Wegen des starken Verkehrs, den wir aufgrund des Interesses an der Windows 7 Beta sehen, erweitern wir die Infrastruktur, um die Microsoft.com-Webseiten wieder zum Laufen zu bringen. Erst dann werden wir die Public Beta veröffentlichen“, schrieb Brandon LeBlanc im offiziellen Microsoft-Blog zum Thema Windows 7. „Wir möchten sicherstellen, daß die Kunden die Beta-Version mühelos herunterladen können und melden uns hier wieder, sobald die Beta-Version live geht.“ Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte am Mittwoch zur Eröffnung der Consumer Electronics Show die Veröffentlichung der Vorab-Version von Windows 7 für jedermann angekündigt. Anwender, die am Freitag das große Softwarepaket von den Microsoft-Rechnern im Web herunterladen wollten, sahen häufig nur Fehlermeldungen wie „Server is too busy“.

Generation 50+ ist technikbegeisteter als gedacht
Wer bislang angenommen hat, daß Menschen der Generation 50plus sich nur sehr eingeschränkt für Produkte der Unterhaltungselektronik begeistern können, wird nun durch eine gemeinsame Untersuchung der Consumer Electronics Association (CEA) und des US-Marktforschungsinstituts TNS Compete eines Besseren belehrt. So stellte sich im Rahmen einer Befragungsaktion von insgesamt 3.135 US-Bürgern heraus, daß rund 80 Prozent der über 60-Jährigen innerhalb der letzten Woche vor dem Interview ein Mobiltelefon genutzt haben. Auch in punkto Internetnutzung liegt die ältere Generation bei weitem nicht so weit abgeschlagen wie allgemein vermutet. Rund 71 Prozent der Befragten über 60-Jährigen und 52 Prozent der über 70-Jährigen gaben an, innerhalb der vergangenen Woche eine Suchmaschine im Web genutzt zu haben. Bei den 18- bis 34-Jährigen liegt der Vergleichswert bei 77 Prozent.

Tipp: Schönes XP-Theme von Microsoft
Quietschbunt oder klassisch blau – Sie haben sich am XP-Design endgültig sattgesehen und wollen mehr Pep auf dem Desktop. Auch wer keine neue Hardware kaufen will, darf einen schönen Desktop haben – mit Zune. Auch als Anwender von XP brauchen Sie nicht auf ein neues Design zu verzichten. Mit Zune hat Microsoft ein Desktop-Thema vorgestellt, das es mit der Basic-Version von Vista durchaus aufnehmen kann. Diese erhalten Sie, wenn Ihre Hardware nicht leistungsfähig genug ist, um die Aero-Oberfläche anzuzeigen – ein äußerst enttäuschender Anblick. Zune wirkt insgesamt sehr viel eleganter als das voreingestellte XP-Luna-Design. Mit dem neuen Microsoft-Design können Sie die XP-Oberfläche so weit tunen, dass sie optisch eindeutig vor der Basic-Version von Vista liegt. Vielleicht erklärt das die Ruhe, mit der Microsoft sein neues Design vorstellte – großes Aufheben wurde jedenfalls nicht gemacht. Eventuell fürchtet man ja, einigen Unentschlossenen damit ein Argument gegen den Umstieg auf Vista geliefert zu haben.

2 thoughts on “Daten unter Kälteschock

  1. Lieber Manfred

    Ich danke Dir von Herzen für Deinen beherzten Einsatz, diese Webseite wieder zum laufen zu bringen.

    Du hast dir Deinen Whisky redlich verdient *gg*

    Mit den allerliebsten Grüßen und voller Dankbarkeit

    Carolus Magnus

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