Offener Brief an Michaela Hauke in Überlingen

Update: Gaststätten in Gaststätten

Michaela Hauke
Leiterin der Abteilung ?-ffentliche Ordnung
88662 Überlingen
M.Hauke@ueberlingen.de
Telefon Hauke: Telefon 0049 (0) 07551/99-1051
Telefax 0049 (0) 7551/99-1054

 

Sehr geehrte Frau Hauke

 

Als erstes möchte ich Herrn Michael Jecke und der Stadt Überlingen zur Zivilcourage dieses Bürgers gratulieren. Solch mutige Menschen braucht die Gesellschaft und je mehr ein Volk solche hervorbringt, desto glücklicher darf sich diese Nation schätzen. Herr Jecke bedient sich nur in gleicher Manier der gleichwertig gültigen Gesetze und zeigt der Bevölkerung, dass er sich wohl an die Schildbürgergesetze hält – obwohl er absolut richtigerweise nichts davon hält. Er hält den Behörden nur einen Spiegel vor. Wer sich getraut, in den Spiegel zu sehen, hat nichts zu befürchten.

Es liegt auch an Ihnen, sich gleichwertig und nicht bloss opportunistisch an die Gesetze ihres Bundeslandes und der Stadt Überlingen zu halten, wie sinnvoll oder eben nicht diese auch sein mögen, denn das von ihnen geforderte Einhalten des Rauchverbotgesetzes ist gleichzusetzen mit einer Hexenverfolgung, greift gar in die Freiheit des mündigen Individuums ein. Dieses Gesetz beruht auf völlig falschen Annahmen, völlig willkürlichen, aus Grossbritannien übernommenen Schätzungen des DKFZ und unterstellt gar, Passivrauch sei tödlich.

Bisher ist noch niemand an Passivrauch gestorben, außer vielleicht ein Metzger beim Räuchern, wobei dieser und seine Angestellten interessanterweise weiterhin ihrem Beruf nachkommen dürfen. All die rauchenden und Smog verursachenden Schlote in Deutschland werden ebensowenig verboten. Dasselbe gilt für die Benzin- und Dieseldreckschleudern. Besteht ein Verbot für einen Kamin oder ein Cheminée? Eines für Räucherstäbchen oder Knallkörper? Etwa ein Tempolimit auf Autobahnen oder ein Verbot für olfaktorische, allergieauslösende, haut- und lungenkrebserregende chemische Bomben wie Parfüms, Hautcrämes oder Maskara? Sie wissen es genau! Die Antwort ist Nein!

All diese Fein- und Mikro- und Nanostaubpartikel verpuffenden COPD-induzierenden Ursachen werden vom Verbot ausgenommen und von ärzten dann möglicherweise als passivrauchverursachtes Ableben in den Totenschein geschrieben; und dies in diametral entgegengesetzter Gefährlichkeit der Substanzen und Situationen.

Wo bleibt da die Logik, wo der gesunde Menschenverstand? Ich muss doch sehr bitten! Wäre die heuchlerische Gesetzes-Grundlage, beruhend auf Junk Science Studien (Pseudowissenschaft) es nicht endlich mal Wert, erst von neutraler Stelle überprüft zu werden um danach, diesmal rechtlich und haftpflichtig abgesichert, dem Gesetz Nachachtung zu verschaffen statt vorschnell zu schiessen?

Ginge es wirklich um die Gesundheit der Bevölkerung und nicht um die wirtschaftlichen Interessen der Pharmalobby, dann würde bei konsequenter Elimination sämtlicher Feinstaub-Verursacher die drittgrößte Exportwirtschaft der Welt von einen Tag auf den andern stillstehen. Es wird ja bereits bei einem angekündigten vierstündigen Güterbahnstreik in Hamburg in die Hosen gemacht.

Grosses Glück für die Wirtschaft, dass die Lokführer den Anstand besaßen, den Streik zuvor anzukünden. Das Urteil des Arbeitsgerichts hat sie nun aber eines Besseren belehrt. Ein zweites Mal wird nicht mehr auf das verfassungsmäßige Streikrecht oder auf die Verfassung überhaupt vertraut. Nein, es wird sicherlich nie mehr eine Vorankündigung geben.

Weitere solche Maßnahmen seitens des impertinent machtbesessenen und in die elementarste Privatsphäre eindringenden Staates, nämlich mehr und mehr den Bürger in seinen verfassungsmäßigen Rechte zu beschneiden und machtbesessene Grabenkämpfe auf Teufel komm raus in Kauf zu nehmen, verhärten nur die Fronten und könnten, wenn dem schon dämlich duldsamen Germane schlussendlich mal der Kragen platzt, in einem Bürgerkrieg enden. Es gab schon geringere Anlässe zu Kriegen (Sarajewo, Prager Fenstersturz).

Gerne lasse ich mich von Ihnen eines besseren belehren, jedoch nicht mit Argumenten dafür oder dawider, sondern mittels den Gesetzen zugrunde liegenden Fakten, die auch einer Prüfung durch renommierte Wissenschaftler standhalten.

Wenn Gesetze derart kurzsichtig, voreilig und leichtsinnig verordnet werden, dann darf sich niemand wundern, dass diese nicht eingehalten werden. Wie schrieb doch der frühere Schweizer Pazifist Albert Einstein 1941, als er aus Deutschland flüchtete und nach Amerika emigrierte: »Organisierter Macht kann nur mit organisierter Macht begegnet werden. So sehr ich dies bedaure, aber es geht nicht anders.«

Machen Sie nicht den Fehler, Gesetze durchsetzen zu wollen zum angeblichen Wohle einer Bevölkerung, die auf in Auftrag gegebenen Gefälligkeitsgutachten von Pharmafirmen und anderen, finanziell davon schamlos profitsüchtigen Hasardeure und ärzte auf Kosten der gesamten irregeleiteten Bevölkerung basieren und die bloß aufgrund von betrügerischer Desinformation und rein den involvierten wirtschaftlichen Kreisen dienenden Passivrauchhysterie, den Politikern im Amt mit recht Glauben schenkten, denn dafür sind Politiker ja da. Doch diese Glaubwürdigkeit setzen Sie und Ihresgleichen in eklatantem Masse aufs Spiel.

Was hier und heute im Lande der Germanen abgeht, ist ein sektiererischer Glaubenskrieg und hat mit einer zurückhaltenden Gesundheitspolitik rein gar nichts mehr zu tun. Nicht die Gesundheit ist das höchste Gut, sondern die Freiheit und die eigene Enscheidung über die Integrität eines jeden Bürgers. Deshalb unterhält Deutschland auch die Bundeswehr, zum Schutze eben dieser Freiheit, die durch den tödlichen Einsatz von Soldaten und Kanonen bewahrt werden will. Konsequenterweise müsste im Namen der Gesundheit die für die Soldaten gesundheitsschädigende Bundeswehr abgeschafft werden.

Gastwirtschaft und Tourismus versuchen jeden möglichen Schaden gesetzeskonform abzuwenden. Ihnen daraus einen Strick drehen zu wollen, ist Behinderung der gesetzlichen Schadensminderungspflicht.

Die Gastwirtschaft hat eine Jahrtausend alte Tradition. Hier fingierte Studien, die keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten, als Grundlage zu folglich auch völlig unangemessenen, den Kleingewerbler schädigende Gesetze zu Gunsten von Hotelketten und Grosskapital wider besseres Wissen mit deutscher Gründlichkeit durchsetzen zu wollen, kann für den Staat und Sie zum Rohrkrepierer werden, denn wenn die groß angelegte Lüge auffliegt und horrende Schadenersatzforderungen seitens der in den Bankrott getriebenen Gaststätten und der Tourismusbranche auf den Staat und deren Steigbügelhalter zukommen, dann möchte ich nicht in der Haut der Bundesrepublik Deutschland stecken.

Sich dann mit der Ausrede, die wirtschaftsnahe WHO hätte diese Studie (ungeprüft, nota bene!) übernommen und Sie und Ihre Regierung hätten im guten Glauben gehandelt (wie sich doch alles wiederholt: Nürnberger Prozesse), wird nichts nützen, denn Sie und alle an der Raucherdiskriminierung und den, die essenziellen Freiheitsrechte mit Füssen tretenden, Beteiligten wurden mehrmals von unzählig vielen Seiten darauf hingewiesen.

Ach ja, nur so aus Interesse als ahnungschwangerer Bürger: Welche weiteren, persönlichkeitsintimidierenden Verbote der Grundrechte hält die Bundesrepublik oder Ihr Bundesland schon im Köcher bereit? Auf welche gesundheitswahnsinnige Kanonenkugel müssen wir uns als nächstes vorbereiten? Sind schon weitere Gefälligkeitsgutachten oder Studien die auf unqualifizierten Schätzungen beruhen an die, zurzeit wie Pilze aus dem Boden schießende Pseudowissenschaft in Auftrag gegeben worden?

Mit Spannung und ungezügelter Neugier erwarte ich Ihre Antwort.

Ich möchte Ihnen abschließend noch in Erinnerung rufen, dass das Grundgesetz zum Schutze der Bürger vor dem Staat dient – und nicht umgekehrt!

Freundliche Grüsse

Carolus Magnus

Unterstützungskopie an:
Michael Jecke, Gastronomie Krone & Galgenhölzle : info@krone-ueberlingen.com ; info@cdu-ueberlingen.de ; info@hoepfner-burghof.com; peter.schmid@dehogabw.de; egner@dehogabw.de; poststelle@stm.bwl.de ;
Telefon M. Jecke, Gasthaus „Galgenhölzle“: Tel.: + 49 (0) 75 51 / 91 99 – 33, Fax: + 49 (0) 75 51 / 91 99 – 44

3 thoughts on “Offener Brief an Michaela Hauke in Überlingen

  1. Aua, wenn Dummheit weh täte, dann musst du bereits Höllenqualen leiden.

    Wie zu Gallilei’s Zeiten von der Kirche gezwungen, sich von der Wahrheit abzuwenden, die Erde sei eine Kugel, scheint heute eine Sekte mit mehr Einfluss und dem masochistischen Hang der Unwissenheit fröhnend zu entstehen, irregeleitet durch konzertierte Aktionen der Medien und profilierungssüchtigen Politikern, die nicht mehr auf der Suche nach der Wahrheit ist, sondern sich lieber denkfaul einem grölenden und proletenden Mob anschliesst.

    Wenn du was Konstruktives, der Wahrheitsfindung dienendes zu schreiben hast, wenn du eine *persönliche* Meinung vertreten kannst und nicht eine indoktriniere, dann melde dich wieder – ansonsten lass dein hysterisches Geschrei.

  2. Wie zu Gallileiä(TM)s Zeiten … Sekte ..masochistischen Hang der Unwissenheit fröhnend … denkfaul .. grölenden und proletenden Mob …

    .. indoktriniere, …hysterisches Geschrei.

    Ja, das bist Du. 🙂

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