Honig als probates Hustenmittel: Evidenzbasiert!

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Gift von Big Pharma!

Wie lange braucht’s für eine gegenteilige „Studie“?

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Schlechte Nachrichten für Big Pharma! In 2007 haben die Food and Drug Administration (FDA) und die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) auf Gefahren des Gebrauchs von Husten- und Erkältungsmitteln bei unter 2-Jährigen hingewiesen (1,2).

In den USA mussten in den Jahren 2004 und 2005 über 1‘500 Kinder unter 2 Jahren wegen Nebenwirkungen auf frei erhältliche Hustenmittel behandelt werden, unter anderem wegen Hypertonie oder cerebrovaskulären Insulten. Drei Kinder unter 6 Monaten, die verschiedene Kombinationen von Pseudoephedrin, Acetaminophen, Dextromethorphan und Antihistaminen erhalten hatten, starben. Bei der Autopsie wurden in allen drei Fällen Blutspiegel von Pseudoephedrin gefunden, die 9 bis 14 mal höher waren, als diejenigen, die man bei 2 bis 12 Jährigen nach regelrechter Dosierung erwartet. Mit Blick auf die schlecht dokumentierte Wirksamkeit bei den hier in Frage kommenden Indikationen sind diese Tatsachen besonders stossend, wenn nicht gar kriminell.

Ist Honig eine harmlose und eventuell wirksame Alternative? 105 Kinder und Adoleszente zwischen 2 und 18 Jahren mit Husten wegen einer oberen Luftwegsinfektion erhielten doppeltblind vor dem Schlafen eine einzelne Dosis Buchweizen-Honig, Dextromethorphan mit Honiggeschmack oder Placebo (3). Die Eltern wurden mit einem Fragebogen zu den Symptomen in der Nacht vor und nach der Behandlung befragt.

Ergebnis: Der Honig schnitt klar am besten ab! Auf einer 6-Punkte-Skala erzielte Honig eine Verbesserung der Hustenfrequenz um 1.9 Punkte gegenüber 1.4 nach Dextromethorphan und 0.9 nach Placebo. Ähnlich waren die Ergebnisse für Schweregrad des Hustens sowie Schlafqualität der Kinder und der Eltern.

Eine wunderbare Studie: Einfach, klar, löst ein Problem mit einer völlig unbedenklichen Massnahme. Nicht ganz, denn die Drogenbarone wollen der Natur nicht gerne das Feld der Arzneien überlassen. So steht denn auch in der Studie geschreiben, dass die nach Honig erfassten Nebenwirkungen zwar relativ mild aber häufig waren. 14 % der mit Honig Behandelten entwickelten Hyperaktivität, Nervosität oder Schlaflosigkeit und damit signifikant häufiger als nach den anderen zwei Modalitäten. Was bedeutet dies? Besonders Art und Häufung der Nebenwirkungen sind noch in verschiedener Hinsicht unklar. Warten wir noch die nächste Studie ab, denn die kommt bestimmt. Falls nicht, müsste auch nebst dem Rauchen der Honig verboten werden. Sobald entsprechende Studien die Schädlichkeit von Honig „beweisen“, wird er verboten – Wetten, dass?

Carolus Magnus


  1. U.S. Food and Drug Administration (FDA). Public Health Advisory: Nonprescription cough and cold medicine use in children. 2007 Aug 15.
  2. Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Infant deaths associated with cough and cold medications – United States, 2005. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2007 Jan 12; 56:1-4.
  3. Paul IM et al. Effect of honey, dextromethorphan, and no treatment on nocturnal cough and sleep quality for coughing children and their parents. Arch Pediatr Adolesc Med 2007; 161:1140.

2 thoughts on “Honig als probates Hustenmittel: Evidenzbasiert!

  1. Was dann? Dann werden wir weiterhin Honig schlürfen wie die Bären! Wir, und viele andere, kennen viele Hausmittelchen, von denen „Big Pharma“ nicht mehr die geringste Ahnung haben will. Und ich versichere dir: Der Honig wird so schnell nicht verboten.

  2. Abwarten – erst kommt in bewährter Manier das Verbot, dann ein Patent einer Pharmafirma drauf, dann wird es in dem Mainstream-Medien beworden um es dann in homöopathischen Dosen teuer zu verlaufen.

    Sollte es nicht über das Verbot wie oben beschrieben laufen, dann erledigt das Monsanto mit ihren genveränderten Pflanzen in einem geheimen Auftrag der Gesundheitsindustrie, indem sie Pflanzen so genverändern, dass die Bienen aussterben – natürlich nicht ohne zuvor natürlich das Know-How zu erwerben, Honig synthetisch herzustellen.

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