Schweizer Finanzminister in künstlichem Koma

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Bundesrat Hans-Rudolf Merz in kritisch-stabilem Zustand

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Bundesrat Merz ist am Samstag wegen eines Herz-Kreislauf-Stillstandes zusammengebrochen. Im Moment befindet er sich in einem künstlichen Koma als Vorbereitung zur Operation, die in wenigen Minuten beginnen wird.

Der Bundesrat und Finanzminister der Schweiz wurde von Herisau, seinem Wohnort,  nach St. Gallen ins Kantonsspital eingeliefert und danach per Helikopter in einem halbstündigen Flug zum Inselspital in Bern geflogen. Das Inselspital Bern zählt als bestes Kompetenzzentrum für Herzerkrankungen der Schweiz.

Professor Thierry Carrel, einer der besten Herzspezialisten der Schweiz spricht von einem „kritisch stabilen“ Zustand. Die Operation werde so gegen 21:00 Uhr enden.

Bundespräsident Pascal Couchepin hat seinen Besuch zur UNO-Generalversammlung abgesagt um für morgen die Bundesrats-Sondersitzung vorzubereiten. Stellvertreterin von Hans-Rudolf Merz ist die Bündner SVP-Bundesrätin, Eveline Widmer-Schlumpf.

Der Zusammenbruch von Bundesrat Merz kam völlig überraschend, hatte er doch noch in der heutigen Ausgabe der Sonntagszeitung sich in einem Interview für „fit“ erklärt und dass er keinen Grund für einen Rücktritt sähe.

Wahrscheinlichste Ursache für diesen Kollaps sei, gemäß Tagesschau, der Streß über die weltweite Finanzkrise (UBS), der zum völlig überraschenden Zusammenbruch des sportlichen Nichtrauchers Merz (66) führte.

Die Rekonvaleszenz könne viele Monate dauern, mehr wisse man erst nach der Operation. Die Schweiz müßte möglicherweise einen Ersatz für Bundesrat Merz ad interim finden, sollte diese zu lange andauern.

Carolus Magnus

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