Kostenloses Internet für eine ganze Stadt

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Computer-News – Wochenrückblick

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Microsoft lanciert Onlineübersetzer

Der Onlineübersetzer «Live Translation» von Microsoft kann in Word 2003 und 2007 integriert werden. Derzeit muss der Dienst manuell installiert werden. Aber auch das soll sich demnächst erübrigen. In einem Weblog beschreiben die Redmonder, wie sich der Onlineservice «Live Translation» in Word 2003 und 2007 integrieren lässt. Das derzeit noch umständliche Einbinden dieses Dienstes soll sich demnächst erübrigen, sobald die benötigte Komponente über Microsofts Update-Service automatisch nachgeladen wird. Dann lassen sich Textpassagen oder ganze Word-Dokumente noch einfacher übersetzen.

HP-Notebooks für harte Einsätze

Hewlett Packard erweitert sein Portfolio um zwei besonders robuste Notebooks, die unabhängig vom Mobilfunkanbieter weltweit drahtlos auf das Internet zugreifen können. Der Einsatz in großer Höhe oder Temperaturschwankungen sind kein Problem für das ultraportable EliteBook 2530p und den Tablet PC EliteBook 2730. Beide wurden nach Vorgaben des US-Militärs entwickelt, um den Elementen zu trotzen. Zielgruppe der Laptops sind Business-Anwender. Empfindliche Bauteile wie die Festplatte oder das Display sind extra darauf ausgerichtet, Stürze zu überstehen, erklärt HP-Vizepräsident und Geschäftsführer Keith LeFebvre. Dank des Qualcomm-Chips Gobi sollen Anwender mit den Notebooks unabhängig von Mobilfunkanbietern weltweit Zugang zum Internet haben. Interessant für Business-Anwender ist die Visitenkarten-Funktion der Notebooks: Nachdem die Karte in einen Slot an der Notebook-Front geschoben wurde, schießt eine integrierte Kamera ein Foto. Beide arbeiten mit Core-2-Duo-Prozessoren von Intel in der Low-Voltage- oder Ultra-Low-Voltage-Ausführung, unterstützen bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie Wi-Fi und Bluetooth. Bei den Massenspeichern haben die Kunden die Wahl zwischen Festplatten oder Solid State Disks mit 80 Gigabyte Kapazität. Ausgeliefert werden die Notebooks mit Windows Vista, Nutzer haben jedoch die Möglichkeit zum Downgrade auf Windows XP.

Ganz Baden erhält kabelloses Gratis-Internet

Einwohner von Baden können sich bald über flächendeckendes Gratis-Internet in ihrer Stadt freuen. Es sollen in rund zwei Jahren alle 16’000 Bürger kabel- und kostenlos ins Internet gehen können. Zurzeit ist das Gratis-Internet Baden. WLAN vom Bahnhof West über die Hasel- und Bruggerstrasse bis zur Berufsfachschule Martinsberg erschlossen. Aufgrund der positiven Reaktionen soll im kommenden Herbst die zweite Phase starten, und in etwa zwei Jahren der Dienst für alle Einwohner verfügbar sein. Finanziert werden soll das Angebot über Provider, denen das Netz gegen eine Mietgebühr zur Verfügung steht. Ausserdem wollen die RWB den Dienst mittelfristig auch mit Werbung ergänzen.

TV-Technologie der Zukunft

Seit Mitte der 90er-Jahre gibt es Prognosen, dass Organische Leuchtdioden LCD und Plasma ablösen. Bei großen TVs gibt es allerdings immer noch nur Prototypen. 2010 soll sich das aber ändern. Die dünnste Bauweise versprechen OLED-Displays (organische Leuchtdioden). Allerdings gibt es von TV-Riesen bisher nur Prototypen. Der von Sony Ende 2007 in Japan eingeführte erste marktfähige OLED-Fernseher „XEL-1“ misst nur 11 Zoll und 3 Millimeter in der Tiefe, besticht aber mit einem Riesenkontrast von 1.000.000:1. Viele Hersteller, darunter Toshiba Matsushita Display Technology (TMD), Samsung SDI und Hitachi stehen aber schon in den Startlöchern, ab 2009 ähnlich dünne, größere OLED-Fernseher auf den Markt zu bringen. Samsungs Produktmanager Horst Strohbender zufolge soll es aber noch drei bis fünf Jahre dauern, um mit richtig großen OLED-TVs starten zu können. Auf der CeBIT 2008 hatte der koreanische Hersteller einen 14- und einen 31-Zöller im Gepäck, die in Sachen Farbdarstellung echte Hingucker waren und die daneben stehenden neuen noblen TV-Riesen aus dem LCD- und Plasma-Lager blass aussehen ließen. Allerdings handelte es sich auch dabei wieder nur um Prototypen. Hitachis Thin-Display-Roadmap sieht für OLEDs Bautiefen von 3 Millimetern vor. Ein Vorteil von OLEDs ist der, dass sie flexibel sein können und sich somit auch in Kleidungsstücke einarbeiten lassen. Seiko Epson hat mit einem 40-Zoll-Prototypen schon 2004 demonstriert, dass es möglich ist, über einen leicht modifizierten Tintenstrahler organische Leuchtdioden auf eine flexible Folio aufzudrucken.

USB 3.0: Intel forciert Arbeit an neuem Standard

Intel hat den ersten Entwurf der xHCI-Spezifikation für USB 3.0 veröffentlicht. Diese beschreibt die Zusammenarbeit von Hardware und Software in dem zukünftigen USB-Standard. Die Spezifikation ist wichtig, um die Kompatibilität zwischen USB-3.0-Software und -Hardware verschiedener Hersteller zu sichern sie darf ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Intel arbeitet zusammen mit anderen namhaften IT-Firmen wie Microsoft, AMD, Dell und NEC an der Entwicklung von USB 3.0. Der Standard soll eine Übertragungsgeschwindigkeit von 5 GBit pro Sekunde ermöglichen Der aktuelle Standard USB 2.0 erreicht maximal 480 Mbit pro Sekunde. USB 3.0 soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden und ist abwärtskompatibel.

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