Kommt ein Volkbegehren zur Auflösung des Bayerischen Landtages ?

Uns von Sackstark! wurde folgender Inhalt eines Schreibens mit der Bitte um Veröffentlichung zugestellt, der wir gerne nachkommen:

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An die
Landtagsabgeordneten des
Bayerischen Landtags

26.10.2010

O f f e n e r     B r i e f :

Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete,
Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter

Ich wende mich heute an Sie, weil es mir reicht, als Raucher in diesem „Freistaat Bayern“ ständig diskriminiert zu werden. Und es mir fürchterlich stinkt, daß unsere „Volksvertreter“ selbstgefällig zu dieser Thematik abwinken und behaupten, es gäbe keinen Handlungsbedarf und die „Sache“ sei durch einen „demokratischen Volksentscheid“ entschieden.

Ich darf Ihnen zusichern, daß immer noch Handlungsbedarf besteht und ¼ der Bayerischen Bürger durch diesen undemokratischen VE systematisch unterdrückt und diskriminiert werden. Die Bayerische Nation wurde durch diesen undemokratischen VE nicht vereint und demokratisiert, sondern gespalten. Ca. 2,5 Millionen bayerischen Bürger, die Raucher sind, lassen sich das nicht länger bieten.

Sie werden sich nun fragen, wo diese Millionen Bürger denn diskriminiert werden. Nun, dies geschieht dadurch, daß wir uns durch dieses neue Gesetz zum Rauchen bei Wind und Wetter vor die Türe einer Gaststätte stellen müssen und uns den Repressalien der Nachbarn sowie der vorbeilaufenden Menschen, die uns kopfschüttelnd auch noch verächtigend und beleidigend anklotzen. Diese Zuschaustellung muß ein Ende haben.

Neuerdings kommen noch Repressalien der Ordnungshüter hinzu.

Vom „undemokratischen“ VE, Schließen von Gaststätten, somit um Existenzvernichtungen, Arbeitsplatzabbau, usw. wurden Sie ausreichend in Kenntnis gesetzt und werde dies in diesem Schreiben nicht wiederholen.

Meine Freunde, das Bündnis für Freiheit und Toleranz, hat Sie diesbezüglich schon angeschrieben und aufgefordert, Gespräche aufzunehmen und zu einer Lösung des Problems mitzuwirken. Sie meinen, daß Sie das Thema einfach aussitzen könnten. Da täuschen Sie sich aber gewaltig.

Wir werden nicht untätig bleiben. Sie sind vom Bayerischen Volk gewählt worden, um es zu vertreten und nicht um untätig zu bleiben, wenn es Probleme innerhalb der Gesellschaft gibt, und nur Ihre Diäten zu kassieren. Dafür müssen Sie schon auch etwas tun.

Als Bayerischer Bürger fordere ich alle Abgeordneten des Bayerischen Landtagstags auf, sich der Spaltung des Bayerischen Volkes zu widersetzen und an einer friedlichen Lösung des Problems zu arbeiten und mit dem Bündnis für Freiheit und Toleranz Gespräche aufzunehmen.

Sollten Sie innerhalb der nächsten Wochen Ihre Gleichgültigkeit weiter beibehalten, so werde ich und meine 2,5 Millionen Mitstreiter dafür sorgen, zur schärfsten Waffe zu greifen und nach Art. 18 Abs. 3 der Bayerischen Verfassung sowie nach Artikel 83, 84 des Landeswahlgesetzes ein Volkbegehren zur Auflösung des Bayerischen Landtages wegen untätigen Verhaltens zu erwirken.

Ich darf Ihnen versichern, daß die dazu benötigten 25.000 Stützschriften allein in München und Umgebung gesammelt werden und auch die benötigten 1.250.000 Unterschriften zum Inkrafttreten des Volksbegehrens nicht nur durch enttäuschte Raucher, sondern auch von allen anderen bayerischen Bürgern, die Ihnen wegen anderen Ungerechtigkeiten gerne mal „ans Bein pinkeln“ würden, erreicht werden.
Ob Sie dann noch einmal gewählt werden steht allein in den Sternen.

Dieses Schreiben wurde nicht mit dem Bündnis für Freiheit und Toleranz abgesprochen und ist die persönliche Meinung des Verfassers sowie vielen Rauchern aus Bayern.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt kommentierte das Nichtrauchergesetz als „UNFUG“ – ganz im Sinne des Altbundeskanzlers werden wir Raucher uns nicht „fügen„.

Mit nicht mehr ganz so freundlichen Grüßen

Roland Dittmar
(Raucher und Bayerischer Bürger)


Informationen für die Gastronomie

Darf man bei Ihnen im Lokal, im Fumoir, auf der Terrasse oder im Garten rauchen? Super! Sie können sich hier kostenlos registrieren, damit Ihr Lokal von Rauchern auch gefunden wird.

6 thoughts on “Kommt ein Volkbegehren zur Auflösung des Bayerischen Landtages ?

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  2. Das Nichtraucherschutzgesetz ist schon als Begriff eine Farce, weil es heissen müsste „Rauchverbotsgesetz“…

    Wäre der Schutz der Nichtraucher oberstes Anliegen, bräuchte man abgeteilte Raucherbereiche, Raucherzonen, Shishabars, Raucherclubs… udgl. nicht zu verbieten.

    Es sollte tatsächlich in der Eigenverantwortung des einzelnen Menschen liegen, ob er in ein Raucherlokal gehen will oder nicht.
    Ich brauche keinen Big Brother, der auf meine Gesundheit zwar nicht aufpasst, aber sich erfrecht, über mich zu verfügen…

    Egal ob der Big Brother meine Regierung oder die Scheiss-EU ist…

  3. Verhaltens- und Gesundheitsdiktate – jedoch sind die Politiker nicht in der Lage, ihre ach-so-gesunden-Rentner später zu ernähren, weil ja sonst alles fehlt, was diese dazu benötigt hätten, für sich selbst sorgen zu können, wie Arbeitsplätze, Rentensicherungen uvm.

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