Bisphenol A: Geschlechtsverändernde Chemikalie in Nahrung

Ob Männchen oder Weibchen

bestimmt die Pharma-Mafia

Impotent durch Bisphenol A

EU-Kommission setzte 2006 Grenzwert 400 % hinauf!

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Baby-BottleLaut einer neuen Studie von vielen in Sachen Bisphenol A (BPA) sind Millionen von Menschen mit potentiell gefährlichen, geschlechtsverändernden Chemikalien aus Lebensmittel-Verpackungen, Getränkebüchsen und Babyflaschen kontaminiert. Forscher weltweit sind der Ansicht, daß die Bevölkerung ubiquitär dem BPA, eine menschgeschaffene Chemikalie die mit Brustkrebs, Fruchtbarkeitsproblemen und Geburtsschäden in Verbindung gebracht wird, ausgesetzt ist.

BPA ist mit einer Produktion von jährlich etwa 3 Milliarden Kilo eines der weltweit am meisten produzierten Chemikalien wodurch etwa 100 Tonnen davon jedes Jahr in die Atmosphäre geblasen wird. Entsprechend sind auch die Gewässer weltweit damit kontaminiert. BPA wurde erstmals von A. P. Dianin 1891 synthetisiert und in der Folge in den 1930ern auf synthetische Östrogene hin untersucht. Die Pharmamafia wollte daraus eine Östrogenpille drehen, bis man herausfand, daß Diethylstilbestrol (DES) weitaus effektiver ist.

Die Chemikalie täuscht im menschlichen Körper das weibliche Geschlechtshormon Östrogen vor und wurde nachweisbar in den meisten schwangere Frauen, Teenagern und Kindern gefunden. Obwohl die erlaubte Konzentration, die erst kürzlich um 400 Prozent heraufgesetzt wurde, die offiziellen Sicherheits-Richtlinien nicht überschreiten, sagen die Anti-Pharmamafia-Aktivisten, daß es beunruhigende Beweise gibt, daß BPA auch unter dieser Schwelle gefährlich ist. Sie klagen die Regierungsbehörden weltweit an, daß diese die stetig steigende Anzahl von Beweisen ignoriere und somit die Gesundheit der Menschen bewußt  riskiere.

Jeder ist chemisch verseucht!

BPA-PCB-PBDE

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) setzte bis 2006 für BPA einen Grenzwert von 10 µg pro kg Körpergewicht und pro Tag. In ihrer im Januar 2007 veröffentlichten aktualisierten Bewertung von BPA berücksichtigte die EFSA rund 200 Studien und Übersichtsartikel, die seit ihrer ersten Bewertung (2002) erschienen waren, inklusive einer umfangreichen „Zwei-Generationen-Studie“ („Two-Generation… Study“) mit Mäusen. Auf Basis der vorliegenden Daten hat die EFSA den Grenzwert auf 50 µg/kg pro Tag angehoben, entsprechend einem spezifischen Migrationswert von 3 mg/kg. (ex Wikipedia)

BPA wird gebraucht, um Büchsen für Nahrungsmittel und Drinkdosen zu beschichten. Es wird auch in Plastikflaschen, CD-Hüllen, Plastikbesteck und zahnärztlichen Versiegelungen gefunden. Amalgam scheint nicht das einzige Gift in aller Munde zu sein. Obwohl Resultate einiger Tierversuchs-Studien die Chemikalie als ungefährlich erscheinen lassen, bringen andre Studien BPA in Verbindung mit Brustkrebs, Leberschäden, Übergewicht, Diabetes und Fruchtbarkeitsprobleme bei Tieren.

Nein, das ist keine Weindegustation!

Pharmamafia-Giftmischer

Weitere Studien konnten einen Zusammenhang mit BPA zu Herzkrankheiten bei Frauen nachweisen. Zumindest Kanada war ob der Resultate genügend schockiert, um BPA in Baby-Flaschen landesweit zu verbieten, obwohl die Agentur für Nahrungsmittel (FSA) in Großbritannien insistiert, daß die Belastungen ungefährlich und sicher seien.

CM_SnakeDie neue Metastudie, veröffentlicht im Journal of Environmental Health Perspectives, analysierte mehr als 80 Studien, welche die Konzentration von BPA in Körperflüssigkeiten maßen. Tausende wurden in Europa, China, Korea, Japan und Amerika untersucht und die Studien fanden regelmäßig Spuren dieser Chemikalie in Blut, Muttermilch und Urin.

«Diese Studien entdeckten überwältigende Mengen von BPA in Individuen, einschließlich Erwachsenen, Pubertierenden und Kindern», sagt die Hauptautorin Dr. Laura Vandenberg von der Tufts Universität in Massachusetts. Eine BPA-Studie fand 591 Spuren bei 599 deutschen Kindern. Eine weitere Studie an 300 schwangeren Frauen fand BPA im Blut von 84 Prozent der untersuchten schwangeren Frauen und 40 Prozent in ihren Föten.

Obwohl die gemessenen Werte niedrig sind, unterstreichen die Autoren aufgrund der Beweise aus Tierversuchen, daß BPA dennoch gesundheitsschädlich sein kann, auch wenn diese Werte unter der offiziellen Sicherheitsgrenze liegen.

Trotzdem scheinen die Regulierungsbehörden – und mit ihnen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) – die Resultate dieser 80 Studien zu ignorieren, die die aktuellen Werte von BPA zugunsten zweier toxikokinetischen Studien untermauern.

Impotenz und Herzprobleme durch Bisphenol A

Die Revisoren dieser zwei Studien hingegen sagen, sie seien mangelhaft und unzuverlässig.

«In starkem Kontrast zu den andren Studien schlagen toxikokinetische Studien vor, daß Menschen nicht innerlich dem BPA ausgesetzt sind», sagen die Revisoren dieser zwei Studien. «Einige Regulierungsbehörden haben sich einzig und alleine auf diese toxikokinetischen Modelle bei ihrer Risikoabwägung gestützt».

Elizabeth Salter-Green von der Aktivistengruppe CHEM Trust sagt: «Das sind überwältigende Beweise, daß BPA heutzutage als weitverbreitetes Verseuchungsmittel im menschlichen Körper gefunden wird, inklusive in schwangeren Müttern und in ihren ungeborenen Kindern. Gewichtet man all die heute existierenden Studien über BPA und ihrer Toxizität und Exponierung, verlangen wir vorsorgliche Maßnahmen um die Exposition gegenüber BPA zu eliminieren, wo immer möglich. Wenn weiterhin Zweifel über die Sicherheit einer chemischen Substanz bestehen, so sollen diese nicht ungeborenen Kindern aufgebürdet werden, die diese Zweifel zu tragen haben».

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Interview with Dr. Laura Vandenberg

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11 thoughts on “Bisphenol A: Geschlechtsverändernde Chemikalie in Nahrung

  1. Pingback: Geschlechtsverändernde Chemikalien in Nahrung « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

  2. Man muss nicht so weit greifen: Gifte sind fast überall drin! Wer denkt schon daran, dass einfache PVC-Wasserleitungen kontaminiert sein könnten. Und jene, die es mittlerweilen wissen tun nichts dagegen und verhindern lieber die Veröffentlichung der Erkenntnisse.
    Schon von DBT(Dibutylzinn) gehört? Es ist toxischer als TBT (Tributylzinn) welches von der «International Maritime Organisation» der Vereinigten Nationen wegen schwerwiegenden toxischen Wirkungen verboten wurde. Für Dibutylzinn, das ebenfalls sehr toxisch ist, besteht bisher kein Verbot.

    Dibutylzinn (DBT) ist eine weitverbreitete, hochtoxische Chemikalie, die zum Beispiel in der Fischerei, im Segel- und Motorbootsport und in der Schifffahrtindustrie als Antifaulmittel in den Anstrichfarben für den Aussenschutz der Boote verwendet wird. Sie wird auch in der Produktion von Polyvinylchlorid (PVC) verwendet und kommt in Kunststoffröhren und Flaschen vor.

    Die Symptome einer Organozinnbelastung sind Reizungen der Haut, Schwindelgefühle und grippeähnliche Symptome. Obwohl Langzeiteffekte beim Menschen ungewiss sind, konnte gezeigt werden, dass hohe Dosen von Organozinnverbindungen zu Schädigungen des Gehirns, der Leber sowie des Immunsystems führen. Durch eine Kombination von Zellversuchen und computerbasierten Analysen konnte das Forschungsteam zudem die molekulare Wechselwirkung zwischen DBT und wichtigen körpereigenen Hormonen, den Glucocorticoiden, aufdecken. Dabei konnte gezeigt werden, dass DBT den Glucocorticoidrezeptor blockiert und die Regulation von Genen des Immunsystems stört. Die Wissenschaftler schliessen aus der Studie, dass DBT durch die Blockierung des Glucocorticoidrezeptors die Immunantwort bei Entzündungsprozessen und Infektionen stört, was einen Teil der Toxizität von Organozinnverbindungen erklären kann.

    Mehr => …Dibutyltin Disrupts Glucocorticoid Receptor Function and Impairs Glucocorticoid-Induced Suppression of Cytokine Production…

  3. Danke, Herbie, ein Puzzle-Teil nach dem andren paßt. Das ist auch der Grund, weshalb die Krebserkrankungen nie zurückgehen werden, solange diese Chemikalien nicht verschwinden.

    Man bemüht sich des absolut lächerlichen Hypes um eine bisher nie erwiesene Schädlichkeit von Passivtabakrauch oder Passivalkohol um davon abzulenken.

  4. Alles gebetsmühlenhaft auf das Rauchen und Trinken zu reduzieren beweist Hartnäckigkeit und Verbissenheit – je nach dem, erstrebenswerte Eigenschaften. Nur: die Welt besteht nicht nur aus Alkohol und Rauch – ohne, „stirbt die andere Hälfte auch“…
    Dich stört der Passivrauch nicht, mich schon. Warum soll ich mich nicht dagegen wehren, wenn es mir stinkt?! Einige hätten ein paar Freunde mehr…! Ich suche sie mir aus. Allerdings bin ich nicht extrem, sogar etwas tolerant.
    Es werden noch andere dumme Dinge getan. Man reinigt das Abwasser. Zu einem grossen Teil ist es von der Landwirtschaft verschmutzt. Die Rückstände werden als Dünger wieder den Wiesen zugeführt…
    Die grüne Welle hat zu sparsameren Autos geführt. Weil die treibstoffbezüge zurückgegangen sind, erwägt der Bundesrat eine Erhöhung der Treibstoffzuschläge um die entfallenen Gelder zu kompensieren.
    Wenn die SBB den Unterhalt systematisch verlauert hat, und Investitonen in Milliardenhöhe zusätzlich plant, werden alle Mittel den Zweck heiligen um das zu finanzieren. Sogar die vorübergehende Erhöhung der MwSt soll dann statt auslaufen, für diese Zwecke herhalten.
    Die Lastwagen fahren einfach nicht mit der Bahn. Warum wohl? Aber die Bahninfrastruktur muss unbedingt auf das maximal Mögliche ausgebaut werden. und, und, … da ist ein wenig auf den Rauchern herumreiten von der Dimension her, so etwas wie ein Muggensäckeli, also unbedeutend…!
    Salut

  5. @ Carolus: Es ist blauäugig, die Wirtschaftskrise auf die bösen Banken zu reduzieren…
    Vor der Therapie ist die Diagnose. Sie soll Ursachen aufdecken. Es sind nicht die bösen Banken, oder die Zocker, oder die Machtgierigen allein, sondern die Ursache ist in den Zentralbanken, ausgehend von den USA, zu suchen. Ohne sie gäbe es keine Rezession! Und ohne sie hätten die grossen Kriege nie finanziert werden können. Sie sind die grossen Wertvernichtungsmaschinerien, weil sie mittels ungehemmter Geldvermehrung die Inflation anheizen.

    Ob Gott die Welt schuf, weisst du so wenig wie alle anderen auch!

  6. @ Carolus:
    – „mit allen anderen“ schliesst mich mit ein…, falls es für dich nicht klar ist!
    – Genesis => Dies ist doch der Dreschflegel (Gottlieb Guntern), den die Religion hervor gebracht hat welcher Ursache für die respektlose, machtgierige Ausbeutung der Erde ist: Dominium terrae, „Herrschaft über die Erde“). Wirkungsvolles, bedeutendes Motiv aus dem alten Testament, nämlich den Auftrag Gottes an den Menschen, Herrschaft über die Erde auszuüben (Genesis 1,28: „Macht Euch die Erde untertan“). Was daraus geworden ist, kann weltweit beobachtet werden.

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