Kritische Sicherheitslücke bei Adobe

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Der Software-Hersteller Adobe hat soeben eine Sicherheitswarnung für sein Produkt Adobe Reader und Acrobat 9.1.3 herausgegeben und schätzt das Risikopotenzial als erheblich ein. Die Schwachstelle, so warnt Adobe, könne das Einschleusen und Ausführen von Malware mit entsprechend präparierten PDF-Dateien ermöglichen. Der Hersteller informiert außerdem, daß es bereits vereinzelte Angriffe gebe, die genau diese Lücke ausnutzen würden.

Davon betroffen sind in erster Linie alle Versionen von Adobe Reader und Acrobat bis einschließlich 9.1.3 für alle Betriebssysteme, inklusive Windows und Mac. Am kommenden Dienstag, dem 13. Oktober, wolle Adobe ohnehin seinen vierteljährlichen Patch Day abhalten. Dieser fände absichtlich selbentags statt wie jener von Microsoft. Adobe will am Dienstag nicht nur Sicherheits-Updates für Adobe Reader und Acrobat bereitstellen, sondern auch auch für die älteren Versionen bis 8.1.6 und 7.1.3.

Weiter meint Adobe, daß Windows-Anwender, die unter Vista die Schutzfunktion DEP (Data Execution Prevention) aktiviert hätten, vor der Schwachstelle geschützt seien.

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