Rauchverbot und Prämienexplosion

Tabak als Selbstmedikation

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Es ist seit längerem bekannt, daß Streß und Depressionen oder sonstwie seelisch negativ besetzte Erlebnisse das allgemeine Sterberisiko steigern. Auch wenn eine heftige Kontroverse unter den Fauchleuten darüber besteht, inwieweit seelische Faktoren Krebs auslösen können, so ist zumindest bewiesen, daß ein korrekt funktionierendes Immunsystem die Gesundheit stärkt und wenn dieses geschwächt ist, dies die Krebsentstehung fördert. Der Nocebo-Effekt dieses Hypes um den Hoax erledigt dann noch das Übrige. Es ist vorherzusehen, daß somit in 20 oder 30 Jahren Nocebo-Erkrankungen aus der Raucherhatz als Beweis für die Schädlichkeit von Passivtabakrauch in Studien mißbraucht werden. Die Geister die ich rief…

Wer raucht, tut dies oft auch zur Streßbewältigung. Leichte chronische Depressionen können mit Rauchen von Zigaretten in Selbstmedikation behandelt werden. Manch einer weiß gar nicht, daß er unter leichten chronischen Depressionen leidet, weil er sein Leben lang rauchend diesen Zustand als völlig normal und gegeben betrachtet. Hört er dann auf zu rauchen, wird er meist krank oder fanatischer Anti-Raucher.

Der Staat und insbesondere die Krankenkassen sollten das Rauchen als valables Instrument der Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen wenn nicht gerade fördern, so doch zumindest tolerieren und die Tabaksteuer abschaffen. Milliarden von teuren, süchtig machenden und oft tödlichen Antidepressiva werden heute weltweit täglich geschluckt. Das Geld fließt einzig in die Taschen der Pharmamafia, die genau deshalb via der WHO ein Rauchverbot fordert, um dadurch potentiell lebenslange Kunden zu gewinnen. Abhängig von chemischen Keulen, statt von Tabak – ja, das macht Sinn. Addiert man dann noch all die zum Teil tödlichen Entwöhnungsmittel, woraus bereits eine veritable Industrie entstanden ist mit ihren Giften, Pflästerli, Nikotinkaugummis, NLP-Kursen und Psychotherapien, so kommt hier ein ansehnlicher Umsatz zustande, der nur die Krankenkassen und den Staat mit seinen Umerziehungsversuchen, sogenannten Präventionsmaßnahmen, belastet.

Im Juli dieses Jahres verkündete der Pressesprecher des US-Verteidigungsministers Robert Gates, Geoff Morrell, daß der Minister sich um den Streß der Soldaten in Afghanistan und dem Irak bewußt sei, dem sie ausgesetzt seien und sagte: «Ich glaube nicht, daß er ein Interesse daran hat, das Streßniveau der Soldaten zu steigern, indem er ihnen eines der wenigen Ventile nimmt, das sie noch haben.» Der Anlaß zu dieser Aussage waren Befürchtungen der US-Streitkräfte über eine Studie, in der das Verteidigungsministerium empfohlen hatte, das Militär schrittweise tabakfrei zu machen.

Eine tabakfreie Armee mit dem Argument der Gesundheit zu installieren scheint schon sehr schizophren. Soldaten unter Entzugserscheinungen laufen Gefahr, Situationen nicht mehr richtig einschätzen zu können und massenweise getötet zu werden oder Amok zu laufen. Der giftgas- und burnoutgeschädigte Kämpfer im Namen der Öllieferungssicherung sollte also in Zukunft seine Ängste und Depressionen nicht mehr selbstmedikamentös mit Tabak behandeln, sondern von Antidepressiva völlig beduselt nur noch wie Kaninchen  abgeschossen werden dürfen. Hauptsache: Er hat nicht geraucht.

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