Immer Ärger mit Microsoft

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Neues aus Multimedia

Swisscom erweitert ihr DSL-Angebot

Ab August 2008 bietet Swisscom DSL-Einsteigern eine Datenrate von 1000/100 KBit/s. Bisher müssen sich Neulinge mit einer Bandbreite von 300/100 KBit/s begnügen. Außerdem erhöht Swisscom im Sommer die Bandbreiten im Großhandelsmarkt von 3500/300 KBit/s auf 5000/500 KBit/s. Damit soll der Wettbewerb zwischen den Kabelnetzbetreibern und den Anbietern von DSL-Diensten intensiviert werden. Laut eigenen Angaben stärkt Swisscom mit dieser Maßnahme die Position der über 30 Internet Service Provider.

Angreifer missbrauchen Namen von Panda

Panda Security warnt vor Angreifern, die derzeit den Namen der Sicherheitsspezialistin mißbrauchen. Die Cyberkriminellen versenden Spammails, die das Logo von Panda Security enthalten. Als Köder dient der angebliche Link zum Online-Scanner ActiveScan. Dieser wurde von Panda in Form der großen Kampagne «Infected or not» beworben. Der Link, welchen die Kriminellen verpacken, erweckt allerdings nur den Anschein, von Panda zu stammen. In Wirklichkeit führt er auf keine Seite des Sicherheitsunternehmens und auch nicht zum erwähnten ActiveScan. Stattdessen werden die Opfer auf eine Seite gelockt, die der echten Panda-Seite nachgebaut ist. Dort wird die Datei ScanActive.zip angeboten. Wer diese herunterlädt, installiert einen Banking-Trojaner, der Daten abfängt und an die Kriminellen übermittelt.

Apple ändert iPhone-Vertriebsmodell

Künftig kommen bei Apple beim iPhone-Vertrieb mehrere Partner zum Zug. In Italien dürfen beispielsweise die britische Vodafone als auch Telecom Italia das Mobiltelefon anbieten. In Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA bleibt der Verkauf des iPhone allerdings nur einem Anbieter vorbehalten. Im Gegenzug zu den exklusiven Vertriebsrechten haben die Partner wie T-Mobile, AT&T Wireless, France Telecom und O2 Apple eine Umsatzbeteiligung versprochen. Die iPhone-Entwicklerin denkt nun aber darüber nach, das Vertriebsmodell auch in anderen Ländern zu ändern.

Probleme mit SP3 für XP und SP1 für Vista

Derzeit bereitet die Business-Software «Microsoft Dynamics RMS» sowohl dem SP3 für XP als auch dem SP1 für Windows Vista Probleme. Die Redmonder arbeiten im Moment an einem entsprechenden Hotfix und stoppen den freien Download von SP3 über die Windows-Update-Seite. Ausserdem soll ein Filtersystem verhindern, dass Windows Update eines der beiden Service Packs auf Rechner mit Dynamics RMS einspielt. Allerdings ist derzeit offen, wie lange die Entwicklung der Filter dauert. Die Software-Gigantin empfiehlt Anwendern von Dynamics RMS den Microsoft-Kundendienst zu kontaktieren und weder das SP3 für XP noch das SP1 für Vista zu installieren. In Anbetracht dessen, wie lange diese bereits am SP3 für XP rumbasteln, erscheint es durchaus wahrscheinlicher, daß Windows 7 noch vor dem SP3 für XP auf den Markt kommt.

Trojaner machen sich breit

Gemäss dem jüngsten Security Intelligence Report haben die Redmonder einen Anstieg um 300 Prozent bei den von MSRT (Malicious Software Removal Tool) entdeckten und entfernten Trojan-Droppern und -Downloadern festgestellt. In der ersten Hälfte 2007 verzeichnete die Software-Gigantin noch rund sechs Millionen Schädlinge. In der zweiten Jahreshälfte stieg die Zahl auf rund 19 Millionen an. Auch gefälschte Sicherheits-Software habe man verstärkt entdeckt. Derweil konnten die Redmonder auch bei Adware und anderen potenziellen Sicherheitsrisiken einen Anstieg verzeichnen. Rund 130 Millionen Infektionen hat die Software-Gigantin in dieser Kategorie entdeckt. Die meisten Schädlinge fand Microsoft in Entwicklungsländern. Die Verfügbarkeit von Schadcode, der Sicherheitslücken in mehreren bestimmten, nicht genannten Microsoft-Produkten ausnutzt, sei zudem konstant geblieben.

Jeder Sechste surft trotz Verbot am Arbeitsplatz

Laut einer Umfrage nutzen 70 Prozent der befragten Anwender den Internet-Zugang am Arbeitsplatz auch für ihre privaten Zwecke, zum Teil trotz eines Verbots durch den Arbeitgeber. Internet am Arbeitsplatz ist heute fast selbstverständlich. Der Antivirus-Hersteller Avira hat bei einer Web-Umfrage mit 2900 Teilnehmern ermittelt, dass 70 Prozent der befragten Arbeitnehmer über den Internet-Anschluss im Büro auch private Angelegenheiten erledigen. Sie schreiben private Mails, buchen den nächsten Urlaub oder kaufen in Online-Shops ein – alles während der Arbeitszeit. Viele Geschäftsvorgänge werden heute über das Internet abgewickelt. Vor allem E-Mail verdrängt den klassischen Brief als Kommunikationsmedium immer mehr. Da scheint es für viele Angestellte nahe liegend zu sein, auch ihre persönlichen Angelegenheiten am Arbeitsplatz zu erledigen. Jeder fünfte Teilnehmer der Umfrage hat angegeben «hin und wieder, aber maximal 30 Minuten am Tag» dafür zu verwenden private Mails zu schreiben oder in privatem Interesse Im Web zu recherchieren.

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