7 Tage, 7 Kröpfe (1)

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Vermont, der Vorzeigestaat

Erfreulich! US-Präsident George W. Bush und seinem Vize Dick Cheney drohen im nördlichen US-Bundesstaat Vermont die Verhaftung. Die rund 13.000 Bürger der Gemeinden Brattleboro und Marlboro sprachen sich in einem Volksentscheid für ein Gesetz aus, das eine Festnahme der Politiker wegen „Verbrechen gegen die Verfassung“ anordnet. Das für seinen Ahornsirup und die idyllischen Berglandschaften bekannte Vermont pflegt seit langem eine ungewöhnlich liberale Politik. Bush hat den Bundesstaat als Präsident noch nie besucht.

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Monster Bush ist noch immer Präsident

Die umstrittene Verhörmethode «Waterboarding» ist in den USA weiter nicht verboten. Die Demokraten verfehlten im Repräsentantenhaus die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit, um ein Veto von Präsident George W. Bush gegen ein von beiden Kammern beschlossenes Gesetz zu überstimmen, das das «Waterboarding» verboten hätte.

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Walliser Raucher haben es satt

Aber nicht nur George .W. Bush verstösst gegen die Verfassung und Grundsätze der Demokratie. Nein, auch im Kanton Wallis will die CVP (!) Gesetze durch die Hintertüre einführen, was zur Folge hat, dass ein unabhängiges Komitee im Wallis das Referendum gegen das geplante Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden ergreift. «Diese Gesetzesartikel wollen nicht die Arbeitnehmer schützen, sondern das Rauchen verbieten», sagte am 8. März 2008 in Siders Charles-Louis Joris, Mitglied des Referendumskomitees. Er sei empört, dass es zum guten Ton geworden sei, die Raucher schlecht zu machen und in Verruf zu bringen. Die Parlamentarier, die diesen Vorschlag gemacht hätten, hätten die direkte Demokratie verhöhnt, da es keine Debatte gegeben habe, sagte Gilbert Tornare, freisinniger Abgeordneter und Mitglied des Komitees.

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Diesel-Abgase sind Stress für das Gehirn

Erst müssen die Dieselautos weg, statt mit einer Alibi-Übung mittels Rauchverbot, basierend auf einer Passivrauchlüge, ganze Berufsgruppen zu ruinieren, denn selbst ein relativ kurzer Kontakt mit Dieselabgasen löst, gemäss einer Studie, die wie alle stets mit Vorsicht zu geniessen sind, im Gehirn Stresssymptome aus. Die winzig kleinen Dieselpartikel veränderten angeblich die Aktivität des Hirns, heißt es in einer Studie, die am Dienstag in der britischen Fachzeitschrift „Particle and Fibre Toxicology“ veröffentlicht wurde. Nach rund dreißig Minuten sei bei den Testpersonen, die Diesel in geschlossenen Räumen ausgesetzt waren, eine auf Stress hindeutende Aktivität in der Großhirnrinde gemessen worden.

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Wer ungesund lebt, zahlt massiv höhere Prämien

Raucher, dünne und dicke Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 26 und unter 20 bezahlen für das Abweichen der von den Versicherungen verlangten Eugenikmasse zum Teil unverschämt teurere Prämien – zumindest bei der in dieser Angelegenheit vorpreschenden »Mobiliar«. Unverständlich hingegen ist, weshalb die Versicherungen Rauchern keinen ebenso massiven Rabatt von bis zu 15 Prozent auf Leibrenten gewähren, wie dies im EU-Raum bereits gang und gäbe ist. Diese Inkonsequenz scheint mir einerseits rechtswidrig, andererseits wiederum typisch für die Schweiz. Jedermann reitet auf der Umwelt- und Antiraucherwelle mit, um die grosse Abzocke nicht zu verpassen und man will in typisch schweizerischer Gier wieder mal den Fünfer und das Weggli.

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Cannabis legalisieren, trotz Rauchverbot

Felix Gutzwiller, FDP-Ständerat und Verwaltungsrat der Siegfried AG, Zofingen, wünscht einerseits die Hanflegalisierung, um einen weiteren Sidroga-Tee ins Sortiment aufnehmen zu können, setzt sich aber andererseits vehement für ein bundesweites Rauchverbot ein, da Nikotintee dem Organismus im Gegensatz zu Cannabis nicht bekömmlich ist. Wie die konservative Welsche Lobby strategisch, trick- und netzwerkreich diese Vorhaben im Nationalrat bodigt und wovon die Antiraucher inzwischen ihre Taktik abgeschaut haben, steht hier.

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Volksabstimmung

Bierbrauer fürchten das Rauchverbot

Nachdem das Rauchverbot am 1. Juli 2007 in Grossbritannien eingeführt wurde, verzeichnet das »Stella« Bier (Stella Artois Brauerei) im gesamten letzten Jahr einen Umsatzrückgang von 10.3 Prozent. Das neue Jahr dürfte noch schlechter ausfallen, da in dieser Zeitperiode das Rauchverbot in Kneipen erst ein halbes Jahr alt war. Der Gesamtmarktumsatz von Bier fiel in Grossbritannien um 7.5 Prozent. Grossbritanniens Inbev President, Stuart MacFarlaine sagte: «Die Bierindustrie muss sich ernsthaften Herausforderungen stellen wie höherem Wettbewerb gegenüber Freizeitanlagen, hohen Kostensteigerungen, verlangsamtem Wirtschaftswachstum und im Speziellen der Einführung des Rauchverbotes, welches mit einen sehr schlechten Sommer zusammenfiel – und all das in einem schrumpfenden Markt». Trotzdem stieg der weltweite, gesamte Bierabsatz um 4.7 Prozent und der Gewinn weltweit um 7.2 Prozent. «Zusammenfassend sind wir uns bewusst, dass wir 2008 viel grössere Herausforderungen bewältigen müssen als dies in den letzten drei Jahren der Fall war».

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Antiraucher-Hysterie

Die aufgeregte Diskussion über das vorläufig zurückgestellte Nichtraucherschutzgesetz in Deutschland bewies einmal mehr: Es gibt viele Motive, das Rauchen zu beschränken oder zu verbieten, aber keinen einzigen glaubwürdigen Grund. Das schmälert freilich nicht die Wirksamkeit periodisch wiederkehrender Anti-Raucher-Kampagnen, auch wenn der Kampf gegen das Rauchen nur eine Ersatzhandlung ist und der Raucher nur ein Stellvertreter.

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[Carolus Magnus]

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