Behördenbrief – 16 Schreibfehler in 10 Zeilen

PISA-Studie sollte auf Behörden ausgedehnt werden;

Und das Rauchverbot am Arbeitsplatz sollte dringend aufgehoben werden.

«Rauchen ist Gehirndoping» – Helmut Hubacher Alt-SPS-Präsident

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Vom Institut für Berufliche Bildung (HIBB) in Hamburg sollte eigentlich kein Brief mit Fehlern das Haus verlassen. Das Institut leistete sich jedoch in einem Schreiben 16 Rechtschreibfehler – und dies innerhalb von zehn Zeilen.

„In den Zeiten von Pisa sollte man meinen, daß die Bildungsbehörde wenigstens die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung beherrscht“, so der Empfänger des Briefes, Florian M. Manfred Thönicke, von der HIBB, erklärte, das so etwas eigentlich nicht passieren dürfe, es war wohl ein übereilter Entwurf.

Der Präsident des deutschen Lehrerverbandes sagte: „Dieses Schreiben ist ein Armutszeugnis für die Behörde. Ein Diktat einer fünften Klasse würde bei dieser Fehlerzahl bestenfalls mit einer Vier benotet werden.“ Die Fehler im Schreiben betreffen Groß- und Kleinschrift sowie Getrenntschreibung.

Und was sagt die Behörde zu ihrem fehlerhaften chef-d’oeuvre?

„Der Brief hätte in dieser Form nicht verschickt werden dürfen. Wir nehmen an, es handelt sich um einen in Eile erstellten Entwurf. Wir halten die Kritik für gerechtfertigt und werden dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr vorkommt“, sagt Manfred Thönicke von der HIBB.

„Die 16 Fehler reduzieren sich aber eigentlich auf zwei Fehlerarten, nämlich Groß- und Kleinschreibung in der Anrede und die Getrenntschreibung bei dem Wort aufrechterhalten.“ Wortwahl und Satzbau, sagte Thönicke, seien dagegen einwandfrei.

Genau!

Die Legitimität des Rauchverbots basiert eigentlich nur auf zwei Arten, nämlich dem Mißbrauch der Tabakwissenschaft in der Beweiskonstruktion (von Nichts kommt nichts) und der media-paradigmatisch herbeigeführten Geruchspräferenz.

Und so etwas aus dem Land der Dichter und Denker!

Quelle

One thought on “Behördenbrief – 16 Schreibfehler in 10 Zeilen

  1. Tja was Hännschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Wenn es doch unser heutiges Bildungssystem schon zu Schulzeiten der Bildungsbehördenmitarbeiter gegeben hätte. Es kann nur besser werden!

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