USA: Shepherds Suizid-Theaterstück illegal

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Mann täuscht Suizid vor Webcam vor
Der Amerikaner Joseph W. Shepherd wurde von der Polizei des Bundesstaates New York verhaftet, nachdem er durch einen makaberen Scherz einen internationalen Polizei-Einsatz ausgelöst hatte. Nachdem er vorgetäuscht hatte, sich vor laufender Kamera das Leben zu nehmen, erwartet ihn nun ein Verfahren wegen Vortäuschen einer Straftat und schwerer Belästigung. Shepherd hatte in einem öffentlichen Video-Chatraum zunächst angekündigt, dass er sich das Leben nehmen wolle und dies anschließend offenbar auch täuschend echt vorgespielt. Die schockierten restlichen Teilnehmer des Chats alarmierten den britischen Betreiber der Chat-Plattform und dieser schaltete sofort die die örtliche Polizei ein. Da schnell ermittelt werden konnte, dass sich der vermeintliche Selbstmörder aus den USA in den Chat eingewählt hatte, übernahm Interpol London den Fall und bat die Kollegen des Büros in Washington D.C. um Mithilfe. Schließlich konnte der Anschluss von Shepherd in der Stadt Albany des Bundesstaates New York lokalisiert werden. Die sofort entsandten Bundespolizisten staunten nicht schlecht, als sie an der Adresse einen quicklebendigen Joseph Shepard antrafen. Als wäre das noch nicht Hinweis genug, stellten sie laut Polizeibericht noch weitere Nachforschungen an und kamen schließlich zu dem Ergebnis, dass der Mann den Selbstmord wohl nur vorgetäuscht hatte. Als Motiv wird Geltungssucht vermutet, eine offizielle Aussage von Shepard gibt es allerdings bislang noch nicht.

Staubsauger-Roboter hilft im Haushalt
Der iRobot Roomba ist ein kleiner runder Roboter, der den Boden selbstständig von Staub und Dreck befreien will. Dabei setzt er auch auf NASA-Technologie. Mit den Roomba-Robotern will Hersteller iRobot Selber-Staubsaugen überflüssig machen. Die künstliche Intelligenz der runden Roboter wird angeblich auch in NASA-Robotern eingesetzt und verspricht problemloses Saugen und eine gute Wegfindung. Der Roomba soll sich dem Untergrund anpassen und so Teppich und Hartboden gleich gründlich säubern, ohne sich dabei in Kabeln oder Teppichkordeln zu verheddern. Wandkanten und Ecken will der Kleine mit seitlichen Bürsten vom Schmutz befreien. Stark verschmutzte Stellen erkennt der Roomba dank Sensor und widmet sich ihnen besonders intensiv. Sensoren warnen ihn auch vor Treppen, ein Stoßfänger dämpft die Berührung mit Hindernissen. Nach dem Reinigungsvorgang oder wenn sich der Akku dem Ende zuneigt, kehrt der Roboter automatisch zu seiner Ladestation zurück.

Speicher im Scheckkarten-Format

IT-Hersteller Freecom hat mit dem „USB Memory“ einen Massenspeicher in der Größe einer Kreditkarte vorgestellt. Dabei fasst der USB-Speicher bis zu 160 GByte an Daten. Der „USB Memory“ wiegt etwa 80 Gramm und ist 8,5 x 5,8 cm groß. Damit passen auf das Gerät bis zu 32.000 MP3-Dateien, 110.000 Digital-Fotos, 160 DivX-Filme oder 36 komplette DVDs. Die Daten werden über eine USB-2.0-Schnittstelle auf den Datenträger geladen. Ein zusätzliches Netzteil ist nicht nötig. Der externe Speicher wird über den USB-Anschluss mit Strom versorgt. Außerdem arbeitet das Gerät ohne Lüfter und damit laut Freecom geräuschlos.

Google liefert aktuelle Aktienkurse

Wer mal schnell seine Aktienkurse via Internet checken will, kann dazu jetzt Google nutzen. Mit der sogenannten „Google Finance-Onebox“ können Nutzer schnell Aktieninformationen wie beispielsweise Aktienkurse oder die Entwicklung einer bestimmten Aktie im Laufe der Zeit einsehen. Diese Informationen werden direkt über den Suchergebnissen von Google angezeigt. Dazu geben Sie den Namen eines Unternehmens sowie „kurs“ oder „börse“, den Aktienticker des Unternehmens wie SIE, IFX oder die Wertpapierkennnummer ein. Wenn Finanzinformationen für ihre Anfrage vorliegen, werden in der Finance-Onebox Informationen zur Aktie des Unternehmens sowie Links zu Webseiten angezeigt, die weitere Informationen enthalten. Wer allerdings mehrere Kurse gleichzeitig im Blick behalten will, fährt mit einem Add-on wie StockTicker für Firefox besser. Sie können beliebig viele Aktienkurse zu StockTicker hinzufügen und deren Kurse im Wechsel immer einblenden lassen. Die Kurse werden von Yahoo! Finanzen abgerufen. Wenn Sie lieber ein eigenständiges Tool bevorzugen, werden Sie beispielsweise bei Daxa-Chart fündig.

PDFs gratis bearbeiten mit Openoffice

Um PDFs nachträglich bearbeiten zu können, ist nicht unbedingt der teure Adobe Acrobat erforderlich. Mit der passenden Erweiterung für Openoffice.org importieren Sie PDFs und greifen bequem auf darin enthaltene Bilder und Texte zu – gratis. Schon länger konnten Openoffice.org-Benutzer Dokumente bequem per Mausklick in ein PDF-Dokument verwandeln. Der umgekehrte Weg funktionierte bis Openoffice.org 3x aber nicht. Für Openoffice.org gibt es aber seit Version 3.0 der Büro-Suite eine kleine kostenlose Erweiterung, mit der sich PDF-Dateien auch wieder in Open Office importieren und dort weiterbearbeiten lassen. Grafiken, Beschriftungen und ähnliche Layout-Elemente können Sie damit in Bild oder Textrahmen bearbeiten und einzelne Zeichen mitten im Fließtext austauschen. Für das Import-Tool benötigen Sie Open Office ab Version 3.0.

Ego-Shooter zum Stressabbau

In den USA beginnt sich derzeit ein neuer Trend abzuzeichnen, der zukünftig ein völlig anderes Licht auf das Thema Videospiele werfen könnte. Wie Cnet berichtet, geht nämlich eine zunehmende Zahl von Unternehmen dazu über, Multiplayer-fähige Online-Games als Mittel einzusetzen, um internen Kommunikationsdefiziten innerhalb der eigenen Mitarbeiterschaft entgegenzuwirken und die allgemeine Teamfähigkeit des Personals zu stärken. Aber auch die Chefetage beteiligt sich ausgiebig an den virtuellen Gefechten der Angestellten und trägt auf diese Weise dazu bei, dass Berührungsängste zwischen Management und Mitarbeitern abgebaut werden. „Der Vorteil, den dieser auf gemeinsamen Videospielen basierende Ansatz mit sich bringt, ist klar: Es ist eine großartige Möglichkeit, den Zusammenhalt innerhalb eines Unternehmens zu festigen. Mit Hilfe der Multiplayer-Spiele werden Brücken zwischen einzelnen Mitarbeitern und sogar zwischen Angestellten und Management geschlagen“, erklärt Ross O’Dwyer, Chef der Abteilung Professional Services beim US-Softwarekonzern Havok.

Kühl durch den Sommer
Bei heißem Wetter neigen PC nicht nur zu Abstürzen sondern sogar zu irreparablen Totalausfällen. PC-Lüfter pusten große Luft-Mengen durch das Gehäuse und weil die wenigsten PCs in keimfreien Räumen stehen, sammeln sich bald Schmutz- und Staubpartikel. Die überziehen Rotorblätter und Kühllamellen mit einer zähen und isolierenden Schicht und hindern sie daran, die Hitze nach außen abzuführen. Steigende Außentemperaturen im Sommer geben dem PC schließlich den Rest. Wenn der PC zwischen Wand und Schreibtisch eingeklemmt ist und kaum frische Luft bekommt, oder das System nach Übertaktung ohnehin an seiner Grenze arbeitet, sind Abstürze oder andere Instabilitäten vorprogrammiert. Der Abstand vom Netzteil zur Wand sollte mindestens 20 cm betragen – das gleiche gilt für alle Gehäuseöffnungen, vor allem wenn Lüfter dahinter sitzen. Häufige Ursache für dampfende Rechner: Verschmutzte Kühlkörper führen zum Hitzestau. Bevor Sie aber selbst Hand anlegen und mit dem Reinigen beginnen, sollten Sie zuerst das Stromkabel ausziehen! Statische Aufladungen Ihres Körpers leiten Sie ab, indem Sie an ein geerdetes Metallteil wie ein Wasser- oder Heizungsrohr fassen. Achten Sie beim Einsatz eines Staubsaugers darauf, dass Sie mit dem Saugrohr nicht direkt auf die Lüfter drücken. Halten Sie immer etwas Abstand, um die empfindlichen Lager der Rotoren nicht zu beschädigen. Auch bei hartnäckigen Verschmutzungen sollten Sie höchstens angefeuchtete, keinesfalls nasse Wattestäbchen zum Reinigen verwenden – Wassertropfen sind der Tod elektronischer Komponenten.

Handys werden „Brieftasche der Zukunft“

Mobiltelefone werden sich in den kommenden fünf Jahren zu einer Art „Brieftasche der Zukunft“ entwickeln. Während Handygeräte heute noch großenteils vorwiegend zum Telefonieren, Internet-Surfen oder Musik hören verwendet werden, sollen sie künftig eine ganze Reihe sinnvoller Zusatzfunktionen bieten. Zu dieser Einschätzung kommt Ed Kountz, Senior Analyst beim US-Marktforschungsunternehmen Forrester Research in einem aktuellen Gespräch mit CNN. Als Beispiel nennt der Experte dabei vor allem bargeldlose elektronische Bezahldienste, die neben Autopark-Services auch für Kino-, Bahn- oder alle möglichen sonstigen Dienstleistungstickets verwendet werden könnten. Aber auch die Möglichkeit des Identitätsnachweises per Fingerabdruck- oder Netzhaut-Scan sollen Kountz zufolge bald Realität werden. „Im Jahr 2009 sind die Menschen abhängiger von ihren Mobilfunktelefonen als je zuvor. Gleichzeitig hat sich aber die generelle Einsetzbarkeit der Handys beträchtlich erweitert. So nutzt heute eine zunehmende Zahl der Konsumenten auch Datendienste auf ihren Geräten“, stellt der Forrester-Analyst fest. Dennoch stecke die Entwicklung des Handys hin zur „Brieftasche der Zukunft“ gegenwärtig in den USA und Europa noch überwiegend in den Kinderschuhen. Welches Potenzial in dieser Entwicklung steckt, zeige aber das Beispiel der asiatischen Länder Südkorea und Japan, wo Mobiltelefone ihren Nutzern bereits sehr breit gefächerte Anwendungsmöglichkeiten bieten würden. Dies bestätigt auch die jüngste Forrester-Erhebung zum Thema, wonach schon jetzt rund 15 Prozent der japanischen Handybesitzer regelmäßig ihr Mobiltelefon dafür verwenden, um auf elektronischem Weg für Dienstleistungen und Produkte zu bezahlen.

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Wie Google Microsoft bedrängt
Der Browser Chrome ist für die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page das Portal zu einem neuen Internet-Zeitalter. In Zukunft werden die Menschen einen größeren Teil ihrer Arbeit online erledigen, davon sind die beiden überzeugt. Dafür bringen sie immer neue Programme heraus: Google Docs ist ein Büro-Softwarepaket, das nur noch im Netz läuft. Google Wave, eine Kombination aus E-Mail, Chat und gemeinsamer Dokumentenbearbeitung, soll die Kommunikation umkrempeln. Das schlanke Betriebssystem Chrome OS, das für diese Web-Programme optimiert ist, soll ab 2010 sogar Windows überflüssig machen. Und unter dem Label Google Apps verkauft der Konzern seine Internet-Software bereits 1000-fach an Firmenkunden, berichtet die Wirtschaftswoche. Quasi en passant komme Google den Menschen mit den Angeboten so nah, wie es vor kurzem noch undenkbar schien.

One thought on “USA: Shepherds Suizid-Theaterstück illegal

  1. Habe ich richtig gelesen?
    Vortäuschung einer Straftat?
    Selbstmord ist eine Straftat?!
    Also verboten!

    Das bringt den Staat in eine heikle Lage… Wie sollen Selbstmörder bestraft werden? Wenn ihre „Straftat“ gelungen ist, wird es mit einer Busse oder Gefängnisstrafe schwierig. Wahrscheinlich werden sie zu Soylent Green verarbeitet. „Soylent Green ist Menschenfreisch“

    Und die Überlegenen (also Ungeschickten)? Todesstrafe, aber möglichst am gleichen Tag ausgeführt, bevor es sich der Täter anders überlegt.

    Ein grosses Feld für „gute Taten“ wurde da aufgemacht.

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