«Das Blocher-Prinzip» – Sein Psychogramm?

 

 

Christoph Blocher hat Verleger und Händler gleichermaßen überrumpelt: Als sein Buch «Das Blocher-Prinzip»* Ende Juni in den Verkauf kam, waren die ersten 8000 Exemplare innerhalb von zweieinhalb Tagen weg. Flott lief das Geschäft auch mit den weiteren 10 000 Exemplaren, die der Schaffhauser Meier Verlag eilends nachdruckte. Jetzt ist eine dritte Auflage geplant.


Den nachfolgenden Absatz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, auch wenn einem dabei speiübel wird. Nur so besteht die Möglichkeit auf Erkenntnis und Heilung. Blocher, du bist durchschaut!

 

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Seine Philosophie teilt er in 13 Prinzipien auf. Im Mittelpunkt steht der Auftrag, den der Untergebene, der kein Mitarbeiter ist, zu erfüllen hat. Diesem Auftrag ist alles untergeordnet. Fragen sind nicht erlaubt. Braucht der Untergebene mehr Informationen, muss er einen Antrag stellen.


Blocher erläutert in Interviewform, Fragesteller ist der Journalist Matthias Ackeret. Der staunt im Vorwort, dass «ein und dieselbe Person in allen wesentlichen Bereichen (Wirtschaft, Militär, Politik, Familie) scheinbar mühelos größten Erfolg hat; noch verblüffender ist die offensichtliche Tatsache, dass Christoph Blocher dies mit einem gemeinsamen und einheitlichen Führungskonzept gelingt».

 

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Tatsächlich erstaunlich! Woher nimmt ein Bundesrat im Amt die Zeit, ein Buch zu schreiben und gleich auch noch Verleger zu finden?

Wie sagte er doch schon früher als Volksvertreter:

 

»Mir geht es stets um die Sache, nicht um den Menschen«

 

 

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